SVP-Überläuferin Barbara Keller bleibt im St. Galler Kantonsrat
publiziert: Montag, 2. Jun 2008 / 17:36 Uhr

St. Gallen - Die wenige Wochen nach den Kantonsratswahlen von der CVP zur SVP übergelaufene Barbara Keller darf ihren Sitz im St. Galler Kantonsrat behalten. Ihre Wahl wurde vom Kantonsrat mit 58 zu 54 Stimmen für gültig erklärt.

Barbara Keller darf ihren Sitz im St. Galler Kantonsrat behalten.
Barbara Keller darf ihren Sitz im St. Galler Kantonsrat behalten.
2 Meldungen im Zusammenhang
Die Rechtspflegekommission hatte dem neuen Parlament zum Sessionsauftakt beantragt, Kellers Wahl für ungültig zu erklären und nur die Wahl der übrigen 119 Mitglieder des Kantonsrats zu validieren. Der Antrag wurde mit nur vier Stimmen Unterschied verworfen. Sechs Ratsmitglieder enthielten sich ihrer Stimme.

Keller erhielt Unterstützung von der SVP, einem Teil der FDP und einzelnen Mitgliedern der übrigen Parteien. Die CVP und eine Mehrheit des links-grünen Lagers wollten der 40-jährigen Politikerin aus Rapperswil-Jona das Kantonsratsmandat absprechen.

Nach der Gültigerklärung der Wahl der 120 Ratsmitglieder wurden das von 180 auf 120 Sitze verkleinerte Parlament und die neuen Regierungsräte Martin Gehrer (CVP) und Stefan Kölliker (SVP) vereidigt.

Die SVP stellt neu mit 42 Mandaten, inklusive Barbara Keller, die stärkste Fraktion. Die CVP hält 32 Sitze, die FDP 23, die SP 16, die Grünen 4, die Grünliberalen 1 und die EVP 2 Sitze.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
St. Gallen - Das Bundesgericht soll prüfen, ob die Wahl von Barbara Keller in den St. ... mehr lesen
Barbara Keller soll die Wähler getäuscht haben.
Die Mitglieder der neuen Landratsfraktion wollen die Gründung einer neuen Partei liberalen Zuschnitts in Angriff nehmen.
Glarus - Im Kanton Glarus ist es ... mehr lesen 5
Entscheidungsfreiheit
Die Haltung der CVP und der Grün-Liberalen erinnert an das Verhalten der SVP bei der Wahl von Widmer-schlukpf in den Bundesrat. Die SVP wollte die Bundesrätin aus der Partei werfen. Gleiches wollten nun CVP und Grün-Liberale auch tun, einfach "nur" im Katonsrat. Ich bin der Meinung, dass jede bei einer "Majorz-Wahl" durchs Volk gewählte Person auch nach der Wahl das Recht hat, die Partei zu wechseln. Das Volk wählt meist den Menschen und nicht die Partei.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen   1
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 3°C 1°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregen
Basel 3°C 5°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt starker Schneeregen
St. Gallen 0°C 0°C starker Schneefallleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeschauer Schneeschauer
Bern 2°C 1°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer bedeckt, etwas Schnee
Luzern 2°C 1°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer starker Schneeregen
Genf 5°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt starker Schneeregen
Lugano 4°C 2°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt bedeckt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten