SVP akzeptiert keine Forderungen der Berner
publiziert: Samstag, 7. Jun 2008 / 13:38 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Jun 2008 / 15:26 Uhr

Bern - Die SVP will keine Forderungen der Berner SVP-Dissidenten im Zusammenhang mit einer Rückkehr in die Mutterpartei akzeptieren. Wenn sie bleiben wollten, müssten sie sich auf das Parteiprogramm verpflichten, sagte Christoph Blocher.

Christoph Blocher ist für eine «Bereinigung» der Partei.
Christoph Blocher ist für eine «Bereinigung» der Partei.
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«Wir nehmen keine Forderung an von jemandem, der rausgegangen ist und den wir wieder akzeptieren müssen», sagte der SVP-Vizepräsident in der «Samstagsrundschau» des Schweizer Radio DRS.

Drohenden Abspaltungen von kantonalen Sektionen sieht Blocher betont locker entgegen. Bereinigungen in Parteien seien nie schlecht. Wenn jemand mit dem klaren Programm der SVP nicht einverstanden sei, müsse man ihn halt ziehen lassen.

Dissidenten wollen bleiben

Die Berner Dissidenten hatten am Freitag mitgeteilt, dass sie in der SVP bleiben würden, falls unter anderem die Leitung der Mutterpartei mit einer Intergrationsfigur ergänzt werde. Ansonsten würden sie eine neue nationale liberale Partei gründen.

Hermann Weyeneth, der ehemalige Präsident der Berner SVP, kritisiert diese Pläne. Mit ihren Abspaltungsabsichten schwächen die Berner SVP-Dissidenten lediglich die Berner Sektion, ist er überzeugt.

Eine neue Partei aufzubauen, verlange viel und sei wenigen gelungen, sagte Weyeneth in einem Interview mit der «Berner Zeitung».

Schmid solle endlich austreten

Sauer stösst dem SVP-Politiker auch das Vorgehen der Berner Dissidenten auf. Die Form eines Ultimatums, das klarmache, dass die Meinung der Parteibasis von vornherein nicht interessiere, sondern die Gründung einer neuen Partei schon beschlossene Sache sei, habe ihn überrascht. «Damit pflegt man genau denselben Stil, den man den Zürchern vorwirft.»

Die Zürcher SVP hofft derweil, dass Bundesrat Samuel Schmid seinen angekündigten Austritt aus der SVP Schweiz vollzieht. Schmid solle «endlich definitiv aus der SVP austreten», wurde an einer Programmtagung der SVP Zürich in Wallisellen gefordert, an der auch Ex-Bundesrat Christoph Blocher, Nationalrat Christoph Mörgeli und die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer teilnahmen.

(fest/sda)

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Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
Zugegeben, der Artikel ist so geschrieben, dass ich ein Lachen nicht verkneifen konnte. Da sitzen also Frau Rita Fuhrer, Herr Mörgeli und Herr Blocher auf der Bühne. Als Herr Mörgeli gerade in einer Rede den Zuhörern den Tarif durchgibt, da fällt Herr Blocher einfach so mir nichts dir nichts samt Stuhl - schwupps - von der Bühne. Normalerweise ist dies ein Beitrag für Oooops, voll erwischt. Wenn nichts Schlimmes passiert ist, darf man darüber lachen, meine ich mal.
Blocher flog wirklich von der Bühne ... ich schaute bei 20min.ch nach ....
... Vielleicht ist das ein starkes Zeichen, das er beachten sollte .... grins .... Vielleicht be-merkt er es aber schon gar nicht - mehr.
Schadenfreude
ist immer noch die ehrlichste Freude.
Blocher fliegt von der Bühne...
Auf der Website von 20min war gerade zu lesen, dass Herr Blocher samt Stuhl von der Bühne gefallen ist. Also ich finde, Herr Blocher sollte sich etwas schonen, sonst passiert ihm womöglich noch etwas. Jetzt, wo ihn seine Partei doch braucht...
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