SVP erobert ein Exekutivmandat
publiziert: Sonntag, 6. Jun 2004 / 18:57 Uhr

Neuenburg - Die Stadtregierungen von Neuenburg und La Chaux-de-Fonds bleiben laut Zwischenergebnissen der Kommunalwahlen voraussichtlich fest in linker Hand. In La Chaux-de-Fonds verdrängt die SVP die FDP aus der Exekutive.

Leichter Rechtsrutsch in La Chaux-de-Fonds.
Leichter Rechtsrutsch in La Chaux-de-Fonds.
SVP-Kandidat Pierre Hainard wird gemäss den Teilergebnissen auf Kosten der bisherigen FDP-Vertreterin Lise Berthet in die Stadtregierung von La Chaux-de-Fonds einziehen. Die Liberalen verteidigen ihren Sitz. Auch die SP behält ihre beiden Mandate. Der dritte Sitz der Linken kommt entweder der PdA oder den Grünen zu.

Laut einem Sprecher der Stadtregierung waren am frühen Abend 87 % der Stimmen für die Gemeinderatswahlen von La Chaux-de-Fonds ausgezählt. 34 % entfielen auf die SP, 13 % auf die PdA und 12 % auf die Grünen. Die SVP erzielte einen Stimmenanteil von 19 % und liess damit die Liberalen (12 %) und die FDP (9 %) deutlich hinter sich.

Auch in der Stadt Neuenburg lagen die Links-Parteien bei den Wahlen für die fünfköpfige Stadtregierung mit insgesamt 57,5 % der Stimmen in Führung. Die SP erreichte 40,84 % - die gemeinsame Liste von Grüne, Solidarités und PdA lag bei 16,66 %. Damit dürfte die Neuenburger Stadtregierung weiterhin fest in linker Hand sein.

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die drei Kandidierenden der SP für die zwei Sitze in der Regierung. So lag die Nationalrätin Valérie Garbani am frühen Abend vor den bisherigen Exekutivmitgliedern Françoise Jeanneret und Pierre Bonhôte.

Auf bürgerlicher Seite erreichen die FDP und die Liberalen gemäss Zwischenresultaten 33,21 % der Stimmen. (FDP: 15,11 % - Liberale: 16,10 %). Auf die SVP-Liste entfielen in der Stadt Neuenburg 11,28 % der Stimmen.

Sowohl in La Chaux-de-Fonds als auch in Neuenburg lagen vorerst nur Zwischenergebnisse der Gemeinderatswahlen vor. Auch in den Generalräten (Legislative) dürften sich jedoch laut Beobachtern die bisherigen Links-Mehrheiten bestätigen. Das selbe gilt für Le Locle, wo am frühen Abend noch keine Zwischenresultate vorlagen.

(bert/sda)

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