3,39 Mio. Franken ausgegeben
SVP klotzt bei Wahlwerbung
publiziert: Freitag, 16. Sep 2011 / 09:39 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Sep 2011 / 14:58 Uhr
Die SVP hat sich vor allem die Werbung für ihre Masseneinwanderungs-Initiative etwas kosten lassen.
Die SVP hat sich vor allem die Werbung für ihre Masseneinwanderungs-Initiative etwas kosten lassen.

Bern - Die SVP hat von Mai bis August 3,39 Millionen Franken für Wahl- und Parteiwerbung ausgegeben - 2,7 Millionen alleine im Monat August. Weit abgeschlagen figuriert auf Platz 2 die FDP mit Werbeausgaben von 1,77 Millionen Franken.

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Schlusslicht bildet die BDP, die sich ihre Wahl- und Parteiwerbung seit Mai 8257 Franken hat kosten lassen. Diese Zahlen hat das Zürcher Medienforschungsinstitut Media Focus exklusiv für das Westschweizer Fernsehen TSR erhoben. Sie sind auf dessen Internetseite einsehbar.

Platz 3 bei den Werbeausgaben in Schweizer Medien, auf Plakatwänden und auf Internetseiten belegt die CVP mit berechneten Kosten von 1,27 Millionen Franken. Es folgt - abgeschlagen - die SP mit Ausgaben seit Mai im Rahmen von rund 295'000 Franken.

Platz 5 belegt die Tessiner Lega mit Ausgaben von rund 115'000 Franken. Die Grünen liessen sich ihre Werbung rund 79'000 Franken kosten, die Grünliberalen konnten rund 30'000 Franken ausgeben.

Die SVP hat sich im August vor allem die Werbung für ihre Masseneinwanderungs-Initiative etwas kosten lassen. Media Focus hat dafür Kosten von 1,3 Millionen Franken errechnet. 1,2 Millionen Franken hat die Partei demnach für den Nationalratswahlkampf aufgeworfen.

Die Zahlen basieren auf Auswertungen der Plakatwerbung, wichtiger Internetseiten und von Inseraten in mehreren hundert Publikationen aus der ganzen Schweiz. Dabei legt Media Focus die offiziellen Inseratepreise zu Grunde.

SVP mit grösster Kriegskasse

Da den Parteien jedoch oft Rabatte gewährt werden, die nicht öffentlich sind, liegen die publizierten Zahlen über den tatsächlichen Ausgaben der Parteien. Sie geben aber einen Hinweis darauf, wie gross die Kampfkasse der Parteien ist.

Es ist anzunehmen, dass die bisherigen Ausgaben der SVP nur einen Bruchteil der zur Verfügung stehenden Mittel ausmachen. Die Rede ist von 15 bis 20 Millionen Franken - weitaus mehr als die anderen Parteien. Die CVP hat nach Angaben vom Freitag derzeit 2,5 Millionen Franken für den Wahlkampf zur Verfügung. Die FDP bezifferte am Freitag ihr aktuelles Wahlkampfbudget auf 3 Millionen Franken.

(bert/sda)

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Gelogen
Die UBS Rettung hat der Schweiz folgendes eingebracht.
1,4 Milliarden theoretisches Geld, das nennt man Bilanzschönung wie es in der Bankenbranche gang und gäbe ist, und damit lässt sich dem Steuerzahler dann schön vorgaukeln, die Rettung hätte sich gelohnt.

Die UBS zahlt schon lange keine Steuern mehr und wird auch noch lange keine mehr zahlen.

Die Rettung hat nur eines bewirkt: Uneinsicht und Fortsetzung des unverantwortlichen Risikotreibens der Bank.
Warum soll sich einer wie Grübel um das Risiko scheren, wenn ja eh der Staat dann wieder eingreift.
Ausserdem wurde die UBS schon zwei mal gerettet gell. Das zweite Mal via Notrecht mitten in der Nacht, damit ja niemand eingreifen kann.

Die zig-Tausende Arbeitsplätze (! lesen Sie zuviel Economiesuisse Propaganda??) gehen auch so verloren nur langsamer, da ja die UBS jetzt nach dem wiederholten Milliardendebakel tausende Stellen streichen muss.

Wachen Sie auf Pacino und stellen Sie sich der schlimmen tragischen Realität.
Die Banken sind gerade dabei Europaweit noch das letzte bisschen Hoffnung auf Besserung zu beerdigen, denn hauptsache die Milliardenboni fliessen weiterhin.
Die UBS-Rettung hat . . .
. . . dem Schweizer Staat bis jetzt 1.4 Milliarden (1400 Millionen) eingebracht. Dass die Linke diese Erfolgsstory verhindern wollte und zig-Tausende von Arbeitsplätzen aufs Spiel gesetzt hätte, das sollte dem Büezer zu denken geben. Am besten noch vor de Wahlen.
Mit UBS Millionen bezahlt.
Die SVP schiesst aus vollen Kassen. Woher das Geld kommt weiss keiner. Obwohl die Rechnung doch ganz einfach ist.
Die SVP hat die Banken geschütz. Die Schwarzgeldstretegien und das Bankgeheimniss eingemauert und vor dem Wahl einen Zickzackkurs gefahren um die Wähler hinters Licht zu führen und die Banken Millionen für ein Wahlkampf einzukassieren.
So läuft es in unserer Politik. Kein wunder ist kein Intresse vorhanden aufzudecken wohl die Parteispenden kommen.
Mir grauts was da nach der Wahl kommt.
¨
Liebe Schweizer überlegt gut welcher von dem Parteien ihr die Stimme gebt und welche Partei mir mehr Macht geben uns in die Sch*** zu reiten.
Stimmt auch, aber . . .
. . . es estaunt mich, dass Sie mit einem Mal marktwirtschaftliche Realitäten auf die Politischen übertragen. Eben so wenig wie Blocher den Bundesrat wie ein Unternehmen managen kann, gelten für die politische Meinungsbildung andere Gesetze als für die Wirtschaft. In der politischen Meinungsbildung ist es schon relevant, ob man positive oder negative Eigenschaften transportiert. Netter Versuch JB, aber so blöd sind selbst die SVP-ler nicht mehr. 30% der Bevölkerung sind ganz schön Viele und die werden sich dieses Spiel nicht mehr lange anschauen.
Stimmt!
Denn beim besten Willen lässt sich nichts positives über diese "Volks"Partei berichten.

Und was den Werbeeffekt angeht: Egal ob negativ, Hauptsache in den Medien allgegenwärtig provozierend. Nur KEINE Werbung ist schlechte Werbung, wie es so schön heisst.
Das stimmt . . .
. . . die SVP ist in den Medien, aber nie in einem positiven Zusammenhang. Da sage mir mal einer, wem diese "Werbung" nützt, wenn nicht den armen, verschupften und verlogenen Gegnern. Bezahlt wird der Stuss nämlich vorläufig noch über die Fernsehgebühren, aber mit Sicherheit nicht mehr allzu lange.
Mir kommen die Tränen
Die Arme SVP, alle sind ja so böse zu Ihnen........ Mir lief so eben eine Träne über die Backe

Die Opferrolle, darin gefällt sich diese Hetzer Bande. Hatten wir alles schon mal. Vor........ Jahren.
Gratiswerbung
Korrektur:

Die SVP erhält mehr Sendezeit beim SF als alle anderen Parteien zusammen.

Und ob negativ oder positiv ist egal. Hauptsache in aller Munde, so funktioniert Publicity.

Und die Printmedien (die ja sooooo links sein sollen) bringen praktisch ständig nur Berichte über die SVP und deren Plakate oder sonstiges.

Kommen noch die flächendeckend plakatierten Propagandamessages dazu der SVP.

Also beklagen Sie sich bloss nicht.
Die Gratiswerbung
hochgerechnet für die SP und die Grünen in den Zeitungen und im SF dürften diese 3,4 Millionen eher schwach aussehen lassen. Dazu kommt das tägliche SVP-Bashing in genau diesen Zeitungen und des SF.
 
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