SVP verliert 5,7 Prozent an Wähleranteil
publiziert: Sonntag, 6. Jul 2008 / 09:40 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Jul 2008 / 12:15 Uhr

Bern - Die Querelen nach den Bundesratswahlen haben bei der SVP Spuren hinterlassen. Laut einer Umfrage der «SonntagsZeitung» erreicht die Partei derzeit einen Wähleranteil von nur noch 23,3 Prozent. Die neue Bürgerlich-Demokratische Partei kommt auf 3,8 Prozent.

Die SVP verliert Anhänger an die neugegründete BDP.
Die SVP verliert Anhänger an die neugegründete BDP.
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Bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst hatte die SVP noch einen Anteil von 29 Prozent erreicht. Bei einer Umfrage im vergangenen März waren es sogar 30,4 Prozent gewesen. Nach dem Ausschluss der Bündner SVP und der Abspaltung eines Teils der Anhängerschaft sackte der Wert nun gegenüber Oktober 2007 um 5,7 Prozent ab.

Der Grossteil dieses Verlust geht auf das Konto der neuen BDP, die mit 3,8 Prozent Wähleranteil klar stärker ist als die in letzter Zeit ebenfalls aufstrebenden Grünliberalen. Diese kommen auf 2,4 Prozent und konnten ihren Anteil gegenüber den Wahlen 2007 um ein Prozent steigern.

SVP-Gegner im Aufwind

Von den SVP-Verlusten profitieren auch die vier anderen grossen Parteien leicht. Sie alle können gegenüber dem Wahlherbst 2007 zulegen. Die SP kommt laut Umfrage neu auf 21,2 Prozent (+ 1,7 Prozent), die FDP erreicht 16,6 Prozent (+ 1), die CVP steigert sich auf 15,8 Prozent (+ 1,2) und die Grünen verzeichnen derzeit 9,8 Prozent (+ 0,2).

Frauen-Trio vorne

Die Rangliste der beliebtesten Politiker und Politikerinnen wird vom Bundesrätinnen-Trio Doris Leuthard, Eveline Widmer-Schlumpf und Micheline Calmy-Rey angeführt. Dahinter folgen der «neue» BDP-Bundesrat Samuel Schmid vor seinen Kollegen Hans-Rudolf Merz und Moritz Leuenberger.

Das siebte Mitglied der Landesregierung, Bundespräsident Pascal Couchepin, belegt hinter BDP-Nationalrätin Ursula Haller und vier Parteipräsidenten nur gerade Rang 12. SVP-Chefstratege Christoph Blocher und SVP-Präsident Toni Brunner landeten hinter Unternehmer und SVP-Nationalrat Peter Spuhler auf den Rängen 14 respektive 15.

(fest/sda)

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Das Gute im Menschen...
Genau, auch ich glaube an das. Aber enttäuscht wurde ich zu oft.

Was ich beitrage ist meistens die Anregung sich mal mit der anderen Seite des Denkens zu beschäftigen. Mit Kritik am eigenen Denken. Sie müssen, wie gesagt, nicht glauben, dass ich im Hass lebe und keine Freude am Leben kenne. Jedoch lenken sie niemals ein, sie bleiben bei Ihren Aussagen und difframieren immer wieder eine ganze Latte von Menschen, die sie nicht kennen. Würde es sich dann um Ausländer drehen, hätten sie schon lange eine Anzeige... doch gegen SVP und deren Leute kann man ja hetzen. Diese Menschen sind ja so schlecht... alle. Das haben sie immer wieder deutlich geschrieben.

Wie sie hier (fast) alle in einer blühenden rosa Welt leben (OK, die böse braune SVP gibts noch) ist einfach nicht normal. Sicher, es wäre schön wenn es so wäre doch so ist es nun mal nicht. Aber vielleicht erwarte ich etwas zuviel Toleranz von Ihnen...
Verhöhnung
Ich habe niemanden verhöhnt. Ich fühle mich hier von Ihnen allen verhöhnt. Jaja, Mark Twain hat gesagt... der Herr ist tot. Ich finde es witzig, wie sie hier jedoch ebenfalls von diesem Recht gebrauch machen.

Sie zitieren mir sowieso zuviele tote Menschen. Wo soll da der Fortschritt sein? Sie schwelgen, aus meiner Sicht, in einer romantischen Vergangenheit. Das herumhacken auf Minderheiten haben sie ja schon ziemlich im Griff. Mir macht es eher Angst, wenn Menschen wie sie regieren würden.

Ausserdem sehe ich nicht, dass Magnus sich über meinen Text aufegeregt hat. Er zitiert ja wörtlich Peter Föhn. Sie haben, liebe Valerie, natürlich daneben gegriffen und urteilen so vorschnell wie sie es bei mir verurteilen. Es ist mir nur klar, dass man hier im Internet zu schnell belogen wird.

Sie klingen im letzten Satz übrigens wie die Linke: Wenn das Volk nach unserem Gusto entscheidet, ist alles toll und ist weise. Entscheidet es gegen uns wurde es von Angst getrieben, ist nicht aufgeklärt und schlecht. Sie stellen, wie schon mal gesagt, viele ehrbare Menschen, auf eine diskriminierende Art und weise die Leiter runter.
Lieber Thomy
Schön, wie Dier das gseit heit! So wirds doch hie wider e chli gmüetlecher.
Wichtig scheint es mir zu sein, dass die SVP ...
... erkennen lernt - oder es wieder lernen muss - dass man es in der Schweiz offensichtlich denn doch nicht so schätzt, wenn deutsche Politkultur auch hier eingeführt werden sollte.

Wir haben in der Schweiz einfach eine andere Art miteinander um zu gehen ... zum Glück!
Die SVP, resp. ihre Hardliner ..., hat dies komischerweise plötzlich vergessen. Nun wird diese-Sauart-miteinander-zu-reden wieder korrigiert!

Hoffentlich hören das diejenigen auch, die (heute gerade wieder so einiges gelesen ...) doch wieder in der gleichen schnoddrigen Art Politik machen wollen!

Gäuet, Herr Adrian Amstutz, Dir chöit o angersch .... Zwar - mit Bundesrat wärde isches wou fürs Erschte verbii! Settig wei mir lieber nid! De scho lieber settig, wie dr Sämi!! De cha wenigschtens aschtändig sech usdrücke, gäuet Herr Amstutz! So wird's de öppe cho - bi de nächschte Wahle oder Abstimmige ! Denn wärdes de o die merke, wo nid e so gleitig öppis tüe be-merke ...
Aufregung
Liebe Valerie, Sie haben es los, mich immer wieder zum Schreiben zu bringen aber Ihre Fürsorge schätze ich sehr. Zeigt sie mir doch einen Menschen mit Herz und Gemüt.
Darf ich einmal ein Stelle aus der NZZ von heute zitieren, die gar nichts mit dem Thema hier zu tun hat, aber vieles über das Menschsein an sich aussagt?
"Die Tendenz, sich ein Ideal zu schaffen, ist eine normale Erscheinung bei einem Menschen. der sich im Frühling seines Lebens befindet. Frau Welti hingegen, die an verschiedenen Stellen ihrer Erzählung betont, dass sie alle ihre Illusionen schon in früher Jugend verloren habe, vermochte in ihrem edlen und gebildeten Geist andere Ideale zu finden, welchen sie sich widmen konnte: Dem Schönsten und Reinsten, was das Leben bieten kann, nämlich der Kunst, der Wissenschaft, der Philanthropie, der Leidenschaft für Reisen und geografische Entdeckungen usw." Das sagten Aerzte über eine Frau aus.
Ein Mensch braucht eben Träume und und Hoffnungen und ein Glaube an das Gute in der Welt. Und der PowerFan kann darüber nur still in sich hineinlächeln. Was für eine arme Einstellung zum Leben, was kann so ein Mensch zum Allgemeinwohl wohl irgendetwas beitragen?
Bitte glauben Sie mir, ich rege mich wirklich nicht auf, ich möchte nur den Finger auf die Dinge legen und nicht aufhören, meinen Anspruch auf eine anständige und gute Politik für unser Land zu fordern. Einzelheiten aus Stellungnahmen des PowerFan kenne ich nur von Ihren Stellungnahmen. Soll er sich doch ein genauso falsches Bild von mir machen, wie er es sich von scheinbar vielem anderen auch macht. Ich kann's nicht ändern.
So, und nun mache ich wirklich mal eine längere Pause. Herzliche Grüsse, liebe Valerie!
Nicht aufregen!
Lieber Magnus, mir scheint, Sie regen sich auf und schaden sich selber.

Dabei hat Mark Twain gesagt: "Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit".

Wieviel Entfaltungspotenzial unserem Land da noch bevorsteht!?!

CB soll gestern am Schwingfest in Worb gesagt haben, die Schweiz könnte gut 1 Jahr ohne Bundesrat auskommen; damit hat er wohl sich gemeint. Sowas nenne ich schlicht Grössenwahn. Adrian Amstutz bezeichnet in einem Interview in der BZ die neuesten Umfragen als Quatsch und Kaffeesatzleserei. Ja, wenn die Zahlen zu Gunsten der SVP ausgefallen wären, wäre das natürlich ganz was anderes.

Hab ich's doch geahnt, dass der USPowerfan Sie verhöhnt nach Ihrem privaten Outing. Sie hätten doch einfach klotzen sollen und angeben, was das Zeug hält, das wäre Ihnen viel eher geglaubt worden. Diese Leute lieben es ja, angelogen zu werden. Sie wohnen doch in einer 3-Millionen-Villa mit Swimmingpool und Reitstall, Sie wollten es uns nur nicht verraten???

Wäre interessant zu erfahren, was im 18. Jahrh. den Dichter bewogen hat, diese Zeilen zu schreiben:

Das Neue bricht herein, mit Macht, das Alte,
Das Würd'ge scheidet, andere Zeiten kommen.
Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!
Friedrich von Schiller

Die Geschichte wiederholt sich also doch!

Ich glaube an das Schweizervolk, dass es die üblen Tricks durchschaut und bei den nächsten Wahlen weise entscheiden wird.
Verhöhnung
Endlich ist es mal klar ausgesprochen worden. Originalton Peter Föhn (SVP): Bisher haben wir jene verhöhnt, ....
Meist dann noch im Comic-Ton: schööööön, doooooof usw. was ja auch gewisse Rückschlüsse auf den Reifegrad der Schreiber zulässt. Und sich dann verfolgt fühlen!
Originalton TB: "Tricks", "Winkelzüge", "Heuchelei", "Lug", "Betrug", "Hinterhalt", "Eliten-Staat"," Finten"," Mätzchen", "Mogelpackung", "falsches Spiel", "Pseudo-Demokratie", "Totengräber". All das in einer einzigen Rede!
Kommentar überflüssig!
Nein, ich hasse niemanden, auch nicht die SVP (habe ja eine Menge Bekannte, die in dieser Partei sind und auch nicht mit der Zentrale einverstanden sind.), dazu fehlt mir die Energie. Aber ich bin mit dieser Art und auch den Zielen dieser Politik ganz und gar nicht einverstanden, weil sie die Schweiz nicht weiterbringt.
Noch sind keine Wahlen...
aber das dieses ganze Gezänk nicht positiv war ist ersichtlich. Herr Brunner und die meisten anderen hohen SVP Leute scheinen hier etwas zu träumen. Wahrscheinlich bleibt die SVP stärkste Partei, aber den Zenit scheint sie überschritten zu haben. Alleine die "Abwanderung" in die neue Partei ist in so kurzer Zeit nicht aufzuholen.

Gestärkt könnte aber auch heissen, dass es von nun an nur noch eine SVP mit klarer Richtung gibt. Dann würde dies "geistige Stärke" heissen. Doch da der liberale Flügel abwanderte (zumindest mehr als erwartet) kann die SVP nicht mehr an allen Fronten Wähler fischen. Früher konnten fast alle Schweizer die SVP wählen. Für jeden hatte sie eine entsprechende Vertretung (auch wenn meistens dem Zürcher Flügel gefolgt wurde).

So sehe ich das.
Die nächsten Wahlen werden es zeigen!
Wenn dieser Wählerverlust an den nächsten Wahlen bestätigt wird, dann nimmt mich wunder, was Herr Brunner dann zu sagen hat. Bis jetzt verkündete er, dass die SVP gestärkt aus dem Debakel geht. Dass diese Rechnung nicht aufgeht, liegt klar auf der Hand. Oder kann Herr Brunner so schlecht rechnen ?
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