SWISS TXT gegen Regionalisierung
publiziert: Donnerstag, 12. Mai 2005 / 19:58 Uhr

Biel - Die Betriebskommission der SWISS TXT in Biel verlangt von der SRG SSR Idée suisse, das Projekt der Regionalisierung des Teletexts mindestens so lange auf Eis zu legen, bis über die Zukunft der Informationsplattform Swissinfo Klarheit herrscht.

Die herrschende Ungewissheit belaste das Klima im Betrieb.
Die herrschende Ungewissheit belaste das Klima im Betrieb.
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Für die Kommission wäre es unlogisch, wenn die SRG eines der Projekte vorantreibt, während für das andere ein politischer Entscheid ansteht. Die SRG habe den Zusammenhang zwischen Swissinfo und SWISS TXT selbst hergestellt, als sie Reformen ankündigte, schreibt die Kommission in einer Mitteilung.

Die Betriebskommission fordert die SRG-Verantwortlichen auf, den Regionalisierungsentscheid vom März unter Berücksichtigung aller Auswirkungen zu überprüfen. Unter Umständen müsse die ganze SRG-Multimedia-Strategie nach dem Entscheid der Nationalratskommission angepasst werden.

Antwort erwartet

Die herrschende Ungewissheit belaste das Klima im Betrieb, teilte die Kommission weiter mit. Man erwarte von der SRG-Direktion eine Antwort bis Ende Mai.

Im März hatte die SRG bekanntgegeben, Swissinfo/SRI auf eine Internetseite in Englisch zurückstutzen zu wollen und aus Spargründen auch den Teletext auf die Standorte Zürich, Genf und Lugano zu verteilen. Verbunden wäre damit ein Abbau von 70-80 Stellen.

In der Zwischenzeit hat sich eine Nationalratskommission für die Rettung von Swissinfo ausgesprochen. Zum Verbleib der Firma SWISS TXT in Biel oder zu einer allfälligen Regionalisierung äusserte sich die Kommission nicht, da dieser Schritt im Ermessen der SRG liege.

(bert/sda)

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