Kampfflugzeuge
Saab spendet dem Fliegermuseum Payerne 100'000 Franken
publiziert: Donnerstag, 3. Apr 2014 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Apr 2014 / 20:31 Uhr
Die Gripen-Flieger werden von Saab hergestellt.
Die Gripen-Flieger werden von Saab hergestellt.

Bern - Der Schwedische Flugzeughersteller Saab hat 100'000 Franken an das Militärflugzeugmuseum Payerne VD bezahlt. Gemäss den Museumsverantwortlichen ist das Geld überwiesen worden, bevor man wusste, dass der Kauf von 22 Saab-Kampfflugzeugen zur Abstimmung kommen würde.

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Das Geld soll für eine Museumserweiterung eingesetzt werden. «Wir haben 100'000 Franken von Saab erhalten, wie wir auch Geld von anderen Firmen erhalten haben», sagte Museumsdirektor Jürg Studer gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Er bestätigt eine entsprechende Meldung in der Zeitung «Blick». «Saab hat uns diese Unterstützung für die Vergrösserung des Museums angeboten, die insgesamt 2,5 Millionen Franken kostet», sagte Studer. Es sei allerdings das erste Mal, dass Saab das Museum finanziell unterstütze.

Werbeaktion sorgte für Gesprächsstoff

Die Rolle von Saab im Abstimmungskampf hat bereits für einige Schlagzeilen gesorgt. So etwa eine Werbeaktion von Saab Mitte Januar: Das Unternehmen war mit einem grossflächigen Plakat am Skirennen in Wengen BE präsent gewesen. Daraufhin schloss Verteidigungsminister Ueli Maurer im Februar aus, dass sich das schwedische Unternehmen finanziell an der Pro-Kampagne beteiligt.

Saab hielt seinerseits fest, lediglich «Fakten und Informationen» über den Gripen zur Verfügung zu stellen. Der Kampfjet soll die in die Jahre gekommenen Tiger-Kampfflugzeuge ersetzen. Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 18. Mai aber nicht über den Kauf selber, sondern über das Gripen-Fonds-Gesetz. Dieses bildet die Grundlage für die Finanzierung der 22 Kampfjets.

(ww/sda)

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Da...
aufgrund der jährlichen Milliardenkosten im Asylunwesen ohnehin keine Anschaffungen von neuen Kampfflugzeugen finanziell drinliegen, darf dieses Geldgeschenk als einfache Spende betrachtet werden. Es dürfte hoffentlich inzwischen auch bis nach Schweden durchgedrungen sein, dass aufgrund des Milliarden schwerden Asylunwesens auch der Steuerzahler in der CH den Gürtel enger zu schnallen hat und neue Kampfflugzeuge daher auch für die CH schlicht nicht bezahlbar sind.
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