Saas-Fee: Forfait von Podladtchikov und Pesko
publiziert: Mittwoch, 29. Okt 2008 / 23:55 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Okt 2008 / 10:19 Uhr

Zum fünften Mal in Folge gastiert der FIS-Weltcup der Snowboarder in Saas-Fee. Die Halfpipe auf dem Allalin-Gletscher bietet den Schweizer Freestylern die einzige Möglichkeit, sich in diesem WM-Winter im eigenen Land zu präsentieren.

Das Final findet am Freitag statt.
Das Final findet am Freitag statt.
Freestyle-Cheftrainer Marco Bruno wird im zweiten FIS-Wettkampf der Saison nach jenem Anfang September in Cardrona (Neus) 17 Athletinnen und Athleten eine Chance geben. Im Aufgebot der Männer fehlt allerdings der prominenteste Name.

Iouri Podladtchikov muss auf den Heimauftritt verzichten, weil die Innenbandverletzung noch nicht ausgeheilt ist. Der gebürtige Russe hatte sich Ende September in der Qualifikation des «freestyle.ch» am Knie verletzt.

Für die Schweizer Männer gilt es nach dem misslungenen Auftakt in Neuseeland (keiner im Final, Podladtchikov als 17. der Beste), erste zählbare Resultate einzufahren. Kurzfristig rückten Markus Keller und der erst 14-jährige Patrick Burgener (Crans-Montana) nach.

Berger als Geheimfavorit

Keller, der Halfpipe-Weltmeister von 2003, gibt sein FIS-Comeback: Letztmals bestritt der 25-jährige Thurgauer an der WM 2007 in Arosa einen Wettkampf unter der Führung des Internationalen Skiverbands. Dazu kehren Christian Haller und Rolf Feldmann nach einjähriger Verletzungspause (Kreuzbandriss) in den Weltcup zurück.

Im vergangenen Jahr hatte Podladtchikov dank seines ersten Weltcupsiegs für die Schweiz in Saas-Fee die Weltcupführung übernommen und in der Folge nicht mehr preisgegeben, Christian Haller mit seinem ersten Podestplatz und Manuela Pesko jeweils als Dritte hatten das starke Ergebnis abgerundet. Heuer gewann Sergio Berger die traditionelle Hauptprobe (Europacup) und ist von den Einheimischen bereits zum Geheimfavoriten erkoren worden.

Peskos Comeback verschoben

Für Pesko hätte in der pickelhart präparierten Pipe von Saas-Fee der Startschuss für die Saison 2008/09 erfolgen sollen. Die vierfache Disziplinensiegerin aus Lenzerheide war durch das Pfeiffersche Drüsenfieber im Training wochenlang handicapiert und hatte auf den Prolog in der südlichen Hemisphäre verzichtet. Nun musste Pesko erneut absagen.

Den genauen Grund wollten aber weder die Fahrerin noch die Swiss-Snowboard-Delegation verraten. Es hiess lediglich, der 30-jährigen Bündnerin gehe es gut und sie werde heute (Donnerstag) für Fragen zur Verfügung stehen.

Stärkere Konkurrenz

Im eigenen Team erwächst Pesko immer mehr Konkurrenz. Sina Candrian scheint die Lücke zu ihrer routinierte(re)n Trainingspartnerin geschlossen zu haben. In Cardrona liess die bald 20-jährige Flimserin mit Rang 2, ihrer ersten Finalqualifikation und folglich ihrem ersten FIS-Podestplatz, aufhorchen. Ob ihr auch in Saas-Fee ein Exploit gelingt, stellt Candrian selber massiv in Frage.

«Am besten fahre ich eindeutig, wenn die Sonne scheint und es warm ist.» Die Wettervoraussagen deuten nicht wirklich daraufhin, dass der Weltcup -- anders als der Europacup in der vergangenen Woche -- bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden kann. Candrians Zielsetzung lautet deshalb so: «Ein Platz in den Top 10 ist okay, wenn ich es in den Final schaffe, bin ich sehr zufrieden», so die Bündnerin. «Ich will nicht Kopf und Kragen riskieren, die Saison ist noch lang.»

Halfpipe Programm:
Donnerstag, 30. Oktober: Qualifikation Männer (9.50 Uhr) und Frauen (13.20).
Freitag, 31. Oktober: Halbfinals (11.00) und Finals (13.00).

(tri/Si)

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