Säugling im Limmattal schwer misshandelt
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2004 / 15:47 Uhr

Zürich - Beim Tod eines viermonatigen Babys im Limmattal muss von einer schweren Form der Kindsmisshandlung ausgegangen werden. Gemäss des Obduktionsgutachtens starb das kleine Mädchen am 29. Oktober 2003 an den Folgen eines Schütteltraumas.

Im Spital konnte nur noch der Tod des Säuglings festgestellt werden.
Im Spital konnte nur noch der Tod des Säuglings festgestellt werden.
Das Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin stellte eine massive Wachstumsstörung und Unterernährung beim Säugling fest. Das Baby wog bei seinem Tod weniger als bei der Geburt. Im weiteren wurden diverse Verletzungen am Kopf und am Körper des Mädchens festgestellt, wie die Zürcher Bezirksanwaltschaft mitteilte.

Aufgrund der Verletzungen wie auch der Unterernährung müsse von einer schweren Form der Kindsmisshandlung ausgegangen werden, heisst es weiter. Unmittelbare Todesursache sei die Schädigung am Gehirn nach einem Schütteltrauma.

Eltern hatten nichts bemerkt

Den mit dem Gutachten konfrontierten Eltern war aber weder die Wachstumsstörung noch die Unterernährung aufgefallen. Sie seien der Meinung, dem Kind genügend Nahrung gegeben zu haben, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Vater des Kindes gab aber zu, sein Kind mehrmals geschüttelt zu haben.

Ob Bezirksanwalt Thomas Moder nun fahrlässige oder vorsätzliche Tötung geltend macht, ist noch unklar: Zuerst müssten die psychiatrischen Gutachten eintreffen, sagte Moder auf Anfrage. Dies könne aber noch Monate dauern.

Die 23-jährige Mutter hatte ihr lebloses Baby am Morgen des 29. Oktober 2003 ins Spital gebracht. Die Ärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Weil sie an dem Körperchen blaue Flecken und weitere Verletzungen entdeckten, wurden die Behörden eingeschaltet. Die Mutter und der 28-jährige Vater sassen drei Monate lang in Untersuchungshaft.

(rp/sda)

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