Milliarden-Vermögen
Sagenhafter Schatz in indischem Tempel entdeckt
publiziert: Samstag, 2. Jul 2011 / 20:01 Uhr
Die Hindu-Kultstätte Sri Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram
Die Hindu-Kultstätte Sri Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram

Neu-Delhi - Diamanten, Rubine, Smaragde, Gold - in unterirdischen Kammern eines indischen Tempels sind Forscher auf einen Schatz gestossen, dessen Wert in die Milliarden geht.

Die seit mindestens 130 Jahre verschlossenen Kellerräume der Hindu-Kultstätte Sri Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram, der Hauptstadt des südindischen Unionsstaates Kerala, gehörten bisher den Nachfahren der Königsfamilie Travancore. Auf Anordnung des Obersten Gerichts in Neu-Delhi wurden sie nun aber vom Staat Kerala übernommen.

Der dem Gott Vishnu geweihte Tempel hat sechs unterirdische Kammern. Zwei von ihnen werden täglich geöffnet, zwei andere zweimal im Jahr.

Die beiden letzten Kammern seien am Donnerstag und Freitag zum ersten Mal wieder untersucht worden, sagte ein Tempelbeamter am Samstag. Die Räume wurden von sieben Mitgliedern eines Gremiums inspiziert, die vom Gericht dazu ernannt wurden.

Edelsteine sind ein Vermögen wert

Der Beamte sagte, der Schatz enthalte seltene und wertvolle Steine. Nach einem Bericht der Zeitung «Hindustan Times» wurden 536 Kilogramm Goldmünzen aus dem 18. Jahrhundert, diamantbesetzte Teller, Rubine, Smaragde und anderes gefunden. Die Zeitung berichtete, dass der Wert auf 500 Milliarden Rupien (9,4 Milliarden Franken) geschätzt werde.

Nach Behördenangaben sind alle bisherigen Schätzungen aber rein spekulativ. Genaueres lasse sich erst nach einer eingehenden Untersuchung sagen, deren Ergebnis dem Obersten Gericht übermittelt werde.

Das Oberste Gericht wurde aktiv, nachdem der örtliche Anwalt Sundar Rajan in einer offiziellen Eingabe erklärt hatte, dass der Treuhandfonds der Königsfamilie Travancore nicht mehr in der Lage sei, für die erforderliche Sicherheit des Tempels zu sorgen.

Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert von den Königen von Travancore erbaut. Deren Nachfahren hatten sich vergeblich dagegen gewehrt, dass der Staat die Anlage übernahm.

(bert/sda)

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