Die zehn olympischen Bootsklassen
Saisonhöhepunkt für die Olympia-Segler
publiziert: Mittwoch, 10. Sep 2014 / 10:53 Uhr
Aus Schweizer Sicht gehören Matias Bühler und Nathalie Brugger auf dem Nacra-Katamaran zu den grossen Trümpfen.
Aus Schweizer Sicht gehören Matias Bühler und Nathalie Brugger auf dem Nacra-Katamaran zu den grossen Trümpfen.

Während zehn Tagen findet in Santander (Sp) die Weltmeisterschaft in den zehn olympischen Bootsklassen statt. Über 1200 Seglerinnen und Segler kämpfen um die Titel und um die ersten Quotenplätze für Rio 2016.

In der Regel tragen die Bootsklassen ihre Weltmeisterschaften an verschiedenen Orten und unabhängig voneinander aus. Alle vier Jahre organisiert jedoch der Weltsegelverband ISAF eine gemeinsame Weltmeisterschaft der olympischen Bootsklassen.

Weil im Gegensatz zu den Olympischen Spielen keine Länderquoten bestehen und bereits 50 Prozent der Quotenplätze für die nächsten Spiele vergeben werden, geniessen diese Regatten eine besonders hohe Aufmerksamkeit. Tatsächlich sind an der nordspanischen Atlantikküste alle Athletinnen und Athleten dabei, die im olympischen Segelsport Ambitionen haben.

Die grossen Trümpfe

Aus Schweizer Sicht gehören Matias Bühler und Nathalie Brugger auf dem Nacra-Katamaran zu den grossen Trümpfen. Sie gewannen zuletzt beim Testevent in Rio das Medal-Race der besten zehn Teams und bewiesen damit, dass sie in der neuen olympischen Klasse an der Weltspitze mitsegeln können.

Was ihnen noch fehlt, ist die Konstanz. «Unser primäres Ziel in Santander ist ein Platz in den ersten zehn Nationen», erklärte Brugger. «So hätten wir die Nationen-Qualifikation und damit eine erste Hürde auf dem Weg nach Rio geschafft.»

Das Selektionskonzept von Swiss Sailing für die Olympischen Spiele in Rio 2016 sieht vor, dass neben der Nationen-Qualifikation zusätzlich an der Weltmeisterschaft 2015 oder einer weiteren wichtigen Regatta ein definiertes Leistungskriterium erfüllt werden muss. «Aber natürlich wollen unsere Seglerinnen und Segler die Nationen-Qualifikation bereits in Santander holen, um sich im Anschluss zielorientiert vorbereiten zu können», sagt der Schweizer Teamchef Tom Reulein.

Intensiv auf WM vorbereitet

Neben Bühler/Brugger ist die Nationen-Qualifikation am ehesten dem RS:X-Surfer Mateo Sanz Lanz sowie den 470er-Seglern Yannick Brauchli und Romuald Hausser zuzutrauen. Bei den Frauen gehören sowohl Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470er) als auch Fiona Testuz und Livia Naef (49er FX) zu den Aussenseiterinnen. Schwierig abzuschätzen sind die Chancen für Maud Jayet und Guillaume Girod in der traditionell sehr stark besetzten Laser-Klasse.

Viele Seglerinnen und Segler haben in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv in Santander trainiert und sich auf die WM vorbereitet. Die Wind- und Strömungsbedingungen im Norden der iberischen Halbinsel sind je nach Wetterlage sehr schwierig einzuschätzen.

Die Wettkämpfe beginnen am Freitag mit den Regatten der Kategorie Laser. Die anderen Klassen starten am Samstag, am Sonntag oder - beispielsweise die Nacra - erst am Montag. Abgeschlossen wird die Serie in jeder Klasse mit einem Medal-Race der Top Ten.

(awe/Si)

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