Samaras fordert mehr Zeit für Reformen
publiziert: Mittwoch, 22. Aug 2012 / 07:13 Uhr
Antonis Samaras verlangt mehr Solidarität von der EU.
Antonis Samaras verlangt mehr Solidarität von der EU.

Berlin - Wenige Tage vor seinen geplanten Besuchen in Berlin und Paris hat Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras mehr Zeit zur Umsetzung der von den internationalen Geldgebern des Landes verlangten Reformen gefordert.

Kurszentrum für griechische Kultur und Theater
Karidiès
Joke Smitplein 107
3581 PZ Utrecht
8 Meldungen im Zusammenhang
Was Griechenland wolle, sei «ein wenig Luft zum Atmen, um die Wirtschaft rasch in Gang zu bringen und die Staatseinnahmen zu erhöhen», sagte Samaras der «Bild»-Zeitung. Athen fordere «kein zusätzliches Geld» und stehe zu seinen «Verpflichtungen und zur Erfüllung aller Vorgaben».

«Mehr Zeit bedeutet nicht automatisch mehr Geld», sagte Samaras. Er forderte die EU-Partner zugleich zu mehr Solidarität auf und beklagte eine «Negativpsychologie, die wie ein tiefes schwarzes Loch ist».

«Wir kommen bei Strukturreformen und Privatisierungen voran, und es ist nicht fair, wenn uns manche in Europa immer wieder in dieses Loch zurückstossen wollen», sagte Samaras der Zeitung.

Euro-Aus wäre eine Katastrophe

Ein mögliches Ausscheiden Athens aus dem Euro und eine Rückkehr zur Drachme nannte er «eine Katastrophe», der ein «wirtschaftlicher Kollaps, soziale Unruhen und eine nie dagewesene Krise der Demokratie» folgen würden. «Am Ende wäre es wie in der Weimarer Republik», warnte Samaras.

Der konservative Regierungschef will am Freitag in Berlin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und am Samstag in Paris mit Präsident François Hollande zusammenkommen. Bereits am Mittwoch will der luxemburgische Ministerpräsident und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker in Athen mit Samaras sprechen.

Vertreter der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds prüfen derzeit die griechischen Sparanstrengungen. Ihr Bericht soll im September vorliegen. Von ihm hängt ab, ob das hochverschuldete Land weitere Finanzspritzen erhält, um einer Staatspleite zu entgehen.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Athen - Für Athen wird es ernst: Die Kontrollen der Geldgeber gehen auf die Zielgerade. Die ersten Mitarbeiter der Troika aus ... mehr lesen
Troika-Kontrolleure prüfen das Milliarden-Sparpaket.
Berlin - Die Staatschefs von Deutschland und Frankreich haben bei einem Treffen in Berlin Griechenland aufgefordert, am Sparkurs festzuhalten. Das Ziel sei weiterhin ... mehr lesen
Merkel und Hollande kamen zusammen, um u.a. ihre Haltung gegenüber dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras abzusprechen.
Athen - Die Troika hat ihre Inspektion in Griechenland beendet. Man werde im September nach Athen zurückkehren, sagte ... mehr lesen
Athen ist in erheblichem Rückstand bei seinen zugesagten Reform- und Sparschritten.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Athen - Das 11,5 Milliarden Euro schwere neue Sparprogramm Griechenlands soll nach Regierungsinformationen ... mehr lesen
Streitpunkte sind noch die Einsparungen, die die Schwächeren treffen.
Die National Bank of Greece bekommt Hilfe.
Brüssel - Die EU-Kommission hat staatliche Finanzspritzen für mehrere griechische Banken gebilligt. Die Genehmigung gilt aber nur ... mehr lesen 1
Die Tourismus-Branche macht rund 17 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) aus.
Die Tourismus-Branche macht rund 17 ...
Historischer Rekord  Athen - Nach Griechenland sind im vergangenen Jahr fast 18 Millionen Touristen gereist - ein historischer Rekord. Im Vergleich zu 2012 sei die Zahl der ausländischen Besucher um 15,5 Prozent nach oben geschnellt, teilte die griechische Statistikbehörde Elstat am Montag mit. 
Griechenland erzielt erstmals seit Jahrzehnten Überschuss Athen - Griechenland hat erstmals seit mehr als 65 Jahren einen Überschuss in seiner ...
Für Griechenland gehts es finanziell allmählich bergauf. (Symbolbild)
Zeichen in die «richtige Richtung»  Athen - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die erfolgreiche Ausgabe von griechischen Staatsanleihen begrüsst. Dies sei ein Zeichen dafür, dass sich Athen in die «richtige Richtung» bewege, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Washington.  
IWF erwartet zaghafte Erholung der Weltwirtschaft Washington - Am IWF-Frühjahrstreffen in Washington gab die Krise in der Ukraine viel zu reden. Die ...
Eveline Widmer-Schlumpf vertrat die Schweiz in Washington. (Archivbild)
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Henau 2208
    Sie müssen... ...aber auch alles verraten! ;-) heute 15:06
  • Heidi aus Oberburg 956
    Das Wichtigste hast noch vergessen. An keinschaf. Der jorian hat noch zwei Schätzchen dabei. heute 14:55
  • keinschaf aus Henau 2208
    Ich weiss:-) Ich werde dort sein. heute 14:30
  • jorian aus Gretzenbach 1441
    O.K. ZEIT Sonntag den 20.04.2014 um 11:09. An was man mich erkennt. Haare ... heute 14:18
  • keinschaf aus Henau 2208
    Right my friend. Dann fahren Sie etwas weiter, nach Uzwil. Nennen Sie mir Datum und ... heute 14:11
  • jorian aus Gretzenbach 1441
    Temporär Habe ich nicht. Henau Ostschweiz eingemeidet 196?. heute 14:06
  • keinschaf aus Henau 2208
    Henau hat keinen Bahnhof Haben Sie eine temporäre email-Adresse? Dann melde ich mich umgehend. ... heute 14:01
  • jorian aus Gretzenbach 1441
    Sonntag? Passt Sonntag? Henau Bahnhof? Ich bin der Überbringer nicht der ... heute 13:37
Kurszentrum für griechische Kultur und Theater
Karidiès
Joke Smitplein 107
3581 PZ Utrecht
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 5°C 7°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 3°C 7°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 9°C 9°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 4°C 10°C bewölkt, wenig Regen bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
Luzern 4°C 11°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 5°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 17°C bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten