US-Wahlen
Sanders gewinnt drei Vorwahlen der US-Demokraten
publiziert: Sonntag, 27. Mrz 2016 / 08:12 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Mrz 2016 / 11:15 Uhr
Im Westküstenstaat Washington habe Sanders etwa 76 Prozent der Stimmen bekommen, berichteten die US-Fernsehsender CNN und MSNBC am Samstag.
Im Westküstenstaat Washington habe Sanders etwa 76 Prozent der Stimmen bekommen, berichteten die US-Fernsehsender CNN und MSNBC am Samstag.

Seattle - Bei den Vorwahlen der US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur hat sich Senator Bernie Sanders in allen drei Abstimmungen gegen Hillary Clinton durchgesetzt. Er gewann in den Bundesstaaten Washington, Alaska und Hawaii mit jeweils deutlichem Vorsprung.

5 Meldungen im Zusammenhang
«Lasst euch nicht erzählen, dass wir die Nominierung oder die Wahl nicht gewinnen können», erklärte der Senator vor jubelnden Anhängern im Bundesstaat Wisconsin, wo Anfang April gewählt wird. «Wir werden beides tun.»

Die ehemalige US-Aussenministerin Clinton liegt allerdings nach Delegiertenstimmen weiter deutlich in Führung. Bei den Republikanern fanden am Samstag keine Vorwahlen statt.

Clinton führte vor den Abstimmungen mit 1690 Delegierten vor Sanders mit 946 Stimmen. Für die Nominierung werden 2382 benötigt.

Am Samstag standen im grössten der drei Bundesstaaten Washington mit 101 Stimmen vergleichsweise wenige auf dem Spiel. In Alaska, ein Staat mit 740'000 Einwohnern waren es gerade 16. Zudem werden bei den Demokraten die Delegiertenstimmen proportional verteilt.

Faktisch entschieden

Damit erhält auch der Verlierer noch einige Stimmen. Rechnerisch müsste Sanders nun etwa zwei Drittel aller verbliebenen Stimmen gewinnen. «Die Führung von Hillary Clinton ist zu gross», sagte der demokratische Stratege Jim Manley, der die Ex-Ministerin unterstützt. «Bis auf das Geschrei ist alles vorbei.»

Clinton hat sich zuletzt im Wahlkampf als faktische Präsidentschaftskandidatin der Demokraten präsentiert. Sie richtet ihre Angriffe entsprechend immer mehr auf den führenden republikanischen Bewerber, dem Milliardär Donald Trump, aus.

Durch die Vorwahlen bestimmen die beiden grossen US-Parteien ihre Kandidaten für die Präsidentenwahl Anfang November. Amtsinhaber Barack Obama, ein Demokrat, darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Der demokratische ... mehr lesen
Bernie Sanders möchte sich ganz auf die Vorwahlen in Kalifornien konzentrieren.
Cheyenne - US-Senator Bernie ... mehr lesen
Washington - Bei den US-Vorwahlen ... mehr lesen
Washington - Bernie Sanders hat ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Untersuchungskommission empfiehlt Neuwahlen  Port-au-Prince - Angesichts Haitis anhaltender Wahlkrise hat eine unabhängige Untersuchungskommission Neuwahlen für das Präsidentenamt empfohlen. Der Leiter der Kommission, François Benoit, riet am Montag zur Annullierung des ersten Wahlgangs der Präsidentenwahl. mehr lesen 
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten ... mehr lesen  
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
US-Wahlen  Washington - Der US-Republikaner Marco Rubio will nicht als Vize-Präsidentschaftskandidat unter Donald Trump antreten. «Ich wäre nicht die richtige Wahl für ihn», sagte Rubio dem ... mehr lesen  
Mit 55,8 Prozent der Stimmen  Orlando - Im US-Wahlkampf hat die libertäre Partei den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 4°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 6°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
St. Gallen 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 4°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Luzern 7°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Genf 5°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig bewölkt, etwas Regen
Lugano 10°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig bewölkt, etwas Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten