Demo wegen Kurden-Festnahme
Sans-Papiers-Protest gegen Ausschaffung eines Kurden
publiziert: Dienstag, 29. Jan 2002 / 22:11 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Jan 2002 / 00:10 Uhr

Bern - Das Sans-Papiers-Kollektiv Bern hat am Dienstagabend vor dem Berner Regionalgefängnis gegen die Rückführung eines Kurden demonstriert. Anwesend waren laut Kollektiv rund 70 Personen.

Papierlose bereiten sich auf die Demo vor.
Papierlose bereiten sich auf die Demo vor.
Der Kurde habe mit einem anderen Sans Papiers und zwei Personen des Unterstützerkollektivs die dienstägliche Debatte des Grossen Rates verfolgen wollen, teilte das Kollektiv mit. In der Fragestunde wollte dort Liliane Lanève-Gujer (GB/Busswil) Auskunft über die Berner Papierlosen haben.

Laut Kollektiv wurde der Kurde zuerst ins Berner Rathaus eingelassen, später aber festgehalten. Danach sei er von der Kantonspolizei abgeführt worden.

Der Kurde sei während einer Routinekontrolle festgehalten worden, sagte Peter Abelin, Pressesprecher der Kantonspolizei Bern, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Seit dem Anschlag von Zug würden während den Grossratssessionen solche Kontrollen stets durchgeführt.

Dabei habe sich herausgestellt, dass der Kurde vom basellandschaflichen Amt für Migration rechtsgültig zur Anhaltung ausgeschrieben sei. Noch am Dienstag sei er in den Kanton Baselland überführt worden.

Die Festnahme stehe im Widerspruch zu den Äusserungen der Behörden, schreibt das Kollektiv. Diese hätten den Willen kundgetan, Härtefälle einzeln zu überprüfen. Laut Kollektiv wohnen die beiden Kinder des Kurden, seine geschiedene Frau und sein Bruder in der Schweiz.

(kil/sda)

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