Rennen ums Weisse Haus
Santorum und Paul ziehen sich zurück
publiziert: Mittwoch, 3. Feb 2016 / 16:47 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Feb 2016 / 22:09 Uhr

Washington - Der Auftakt in Iowa zu den Vorwahlen in den USA hat bereits mehrere Bewerber zum Aufgeben gezwungen. Nach Martin O'Malley von den Demokraten zogen sich am Mittwoch bei den Republikanern auch Rand Paul und der Iowa-Gewinner von 2012, Rick Santorum, zurück.

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"Es war eine unglaubliche Ehre, einen prinzipientreuen Wahlkampf für das Weisse Haus zu führen. Heute höre ich dort auf, wo ich angefangen habe: beim Kampf für die Sache der Freiheit", erklärte Paul. Santorum will den CNN-Informationen zufolge noch am Mittwochabend (Ortszeit) ein Statement abgeben.

Paul, Senator aus Kentucky war am Dienstag beim Wahlauftakt im US-Bundesstaat Iowa mit 4,5 Prozent nur auf dem fünften Platz gelandet. Ihm war es nicht gelungen, im monatelangen Wahlkampf oder auch in den TV-Debatten landesweit ausreichend Unterstützung zu finden.

Santorum, der 2012 die Vorwahl in Iowa gewinnen konnte und auch diesmal einen erheblichen Aufwand im Wahlkampf betrieben hatte, kam gar nur auf ein Prozent.

Der 52-jährige Paul gilt als Querdenker und Aussenseiter, der mit strikt libertären Ansichten auch viele Tea-Party-Anhänger hinter sich hat. Sein politisches Credo: Kleiner Staat, wenig Steuern, gegen militärische Interventionen. Massiv opponierte er gegen die Überwachung durch den Geheimdienst NSA. Neben der Politik praktiziert Paul weiter als Augenarzt.

Harter Ausleseprozess

Die ersten Vorwahlen in den USA sind ein scharfer Ausleseprozess der Kandidaten. Die Republikaner waren in den Kampf für die Nachfolge Barack Obamas mit einem Rekordfeld von 17 Bewerbern gestartet. Gewählt wird am 8. November.

Noch am Abend von Iowa hatte Mike Huckabee seine Kampagne beendet. Damit bleiben bei den Republikanern noch sieben Männer und eine Frau im Rennen: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Jeb Bush, John Kasich, Chris Christie und Carly Fiorina. Auf den Wahlzetteln steht auch noch Jim Gilmore, der aber überhaupt keine Rolle spielt.

(bert/sda)

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Der 52-jährige Rand Paul.
H. Clinton...
hat den Makel der Establishment-Kandidatin, die den Status quo zementiert.
Sie wird sich noch weiter wandeln müssen, damit ihre Chancen gegen den wahrscheinlichen Gegner M. Rubio wachsen. B. Sanders ist ein guter Katalysator dieser Entwicklung, der die bestehenden Missstände mit Verve anprangert, ohne sich als Volkstribun zu gebärden. Dennoch wird H. Clinton aller Wahrscheinlichkeit nach am Schluss die Nase vorn haben. Um gegen M. Rubio zu bestehen, wird sie jedoch die von B. Sanders mobilisierten Stimmen auf sich vereinigen müssen. Ein späteres Endorsement B. Sanders ist daher unverzichtbar. Auch ein/e Vize will klug gewählt sein. Eine Überlegung wäre, Elizabeth Warren in irgendeiner Form einzubinden, um damit eine Distanzierung zu den FinanzkapitalistInnen der Wall Street und zu Corporate America glaubhaft zu machen. Auch auf die Hispanics wird H. Clinton mehr eingehen müssen. Je früher, desto besser. Denn sonst würde ihr das als Wahlkampfschachzug ausgelegt.
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