Sarah Meier: «Will unbedingt den GP-Final erreichen»
publiziert: Mittwoch, 5. Nov 2008 / 16:11 Uhr

Sarah Meier startet am Donnerstag in Peking in die Grand-Prix-Saison. Die 24-jährige Bülacherin will sich zum zweiten Mal nach 2006 für den Final der besten sechs qualifizieren.

Sarah Meier startet am Donnerstag in Peking in die Grand-Prix-Saison.
Sarah Meier startet am Donnerstag in Peking in die Grand-Prix-Saison.
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Im vergangenen Jahr verpasste Meier den GP-Final um einen Rang, nachdem sie bei ihrem Saisonauftakt in Paris lediglich Platz 4 belegt hatte. Die GP-Serie umfasst zwar sechs Stationen, jeder Läufer und jede Läuferin wird jedoch nur an zwei Wettkämpfe eingeladen.

Um dieses Mal für den ersten GP besser gerüstet zu sein, ging die EM-Zweite von 2007 und 2008 vor vier Wochen an der Finlandia Trophy in Vantaa an den Start, wo sie trotz Rückenproblemen Dritte wurde. Meier: «Den GP-Final will ich unbedingt wieder erreichen.»

Aufgrund der in Finnland gemachten Erfahrungen nahm die Zürcher Unterländerin für die Kür vom Samstag noch ein paar choreografische Änderungen vor. Sie läuft im zweiten Wettkampfteil zum Klavierkonzert «Yellow River» des Chinesen Lang Lang. «Die Musik ist klassisch und asiatisch gemischt», erklärte Meier, «aber der Stil des Programms ist nicht unbedingt sehr asiatisch.» Es sei eine stärkere Musik mit mehr Power als bei der letzten Kür.

Samba im Kurzprogramm

Im Kurzprogramm entschied sich Meier für einen Samba, womit sie einen neuen Weg einschlug. «Salome (Brunner, die Choreografin -- die Red.) hat gefunden, das wäre mal etwas und hat mir die Musik vorgeschlagen. Es hat mir gefallen, aber ich war mir zunächst nicht sicher, da es bisher nicht mein Stil war», sagte Meier.

Es sei aber definitiv Zeit gewesen, um einmal etwas anderes zu zeigen. Nach dem letzten Kurzprogramm habe sie sich selber nicht mehr so wohl gefühlt in ihrer bisherigen Rolle. Dieser Schritt scheint sich auszuzahlen, denn die ersten Rückmeldungen auf den Samba waren äusserst positiv.

Keine optimale Vorbereitung

Sarah Meiers Vorbereitung auf die Saison verlief nicht optimal. Wegen einer Entzündung am Fuss verlor sie «plus minus einen Monat.» Zwar legte sie keine Pause ein, sie konnte allerdings im Training nicht forcieren. «Ich musste jeden Tag schauen, wie es geht», blickte die siebenfache Schweizer Meisterin zurück. Wegen der Probleme vermochte sie in den beiden Camps mit dem russischen Startrainer Alexej Mischin in Estland und Deutschland nicht wie geplant an der Sprungtechnik zu arbeiten.

Eine Dreifach-Dreifach-Kombination figuriert denn auch weiterhin nicht in ihren Programmen. «Wir bleiben aber dran, nicht wie letztes Jahr», so Trainerin und Tante Eva Fehr. Dafür hat Meier nach langem wieder den Dreifach-Rittberger eingebaut. Sie habe die Hoffnung schon aufgegeben, diesen Sprung wieder hinzukriegen. Aber plötzlich sei er gegangen, erzählte sie.

Mindestens Dritte

Meier sollte in Peking zumindest Dritte werden. Der Sieg liegt wohl ausser Reichweite, denn die 18-jährige Südkoreanerin Kim Yu-Na, die bei ihrem Erfolg am «Skate America» mehr als überzeugt hat, läuft normalerweise in einer anderen Kategorie.

Auch die Japanerin Miki Ando ist vom Potenzial her höher einzustufen als die Schweizerin. Die Weltmeisterin von 2007 ist allerdings immer wieder für Fehler gut. Eine weitere harte Gegnerin dürfte die finnische EM-Dritte Laura Lepistö sein, die Meier an der Finlandia Trophy als Zweite knapp bezwang.

Ihren zweiten Grand Prix bestreitet die Bülacherin zwei Wochen später in Moskau. Der GP-Final findet vom 10. bis 14. Dezember in Goyang City in Südkorea statt.

(Von Sascha Fey/Si)

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