Sarah Meier startet mit Zuversicht
publiziert: Donnerstag, 26. Okt 2006 / 17:30 Uhr

Mit hohen Zielen startet Sarah Meier in der Nacht auf Samstag beim Grand Prix Skate America in Hartford, Connecticut, in die neue Saison.

Sarah Meier: «Die Vorbereitung verlief optimal.»
Sarah Meier: «Die Vorbereitung verlief optimal.»
«Ich bin viel besser dran, als zu Beginn der vergangenen Saison», gab sich Meier optimistisch. Diese Aussage lässt einiges erhoffen, denn im Frühjahr lief die 22-jährige Bülacherin als EM-Vierte, Olympia-Achte und WM-Sechste mitten in die Weltspitze, nachdem sie in den Jahren zuvor wegen zahlreicher Verletzungen unter ihren Möglichkeiten geblieben war.

Dementsprechend hoch sind ihre Ambitionen: Neben einer Medaille an den Europameisterschaften in Warschau (22. bis 28. Januar) will sie sich für den GP-Final von Mitte Dezember in St. Petersburg qualifizieren.

Zugelassen sind jeweils die sechs Besten in jeder Kategorie, wobei allen Teilnehmern je zwei Starts in der sechsteiligen Serie zur Verfügung stehen.

Zwei Premieren

Meier wurde neben Hartford beim Cup of Russia in Moskau (23. bis 26. November) eingeteilt. Beide Wettkämpfe stellen für sie eine Premiere dar.

Die fünffache Schweizer Meisterin ist sich bewusst, dass es schwierig wird, den GP-Final zu erreichen. Skate America sei einer der stärksten Wettkämpfe, sagte Meier.

Dadurch lasse sie sich jedoch nicht von ihrer Zielsetzung abbringen. Sie werde alles daran setzen, um in St. Petersburg dabei zu sein.

Starkes Startfeld

In den USA figuriert unter anderen die Einheimische Kimmie Meissner im Startfeld, die im März in Calgary mit einer sensationellen Kür den Weltmeistertitel gewann.

Auch die erst 16-jährige Mao Asada, die 2005 in Tokio den GP-Final für sich entschied, dürfte nur sehr schwer zu bezwingen sein. Die als Wunderkind bezeichnete Japanerin hat im letzten Dezember an den nationalen Meisterschaften als erste Frau in einem Programm zwei dreifache Axel gestanden.

Meier traf am Dienstag in Hartford ein, am Mittwoch stand das erste Training vor Ort auf dem Programm. «Ich freue mich, dass es endlich losgeht», erklärte die Zürcher Unterländerin. In erster Linie gehe es darum, in Wettkampfstimmung zu kommen. «Ich werde jedoch voll angreifen», verspricht die Bülacherin, wobei sie sich keine Fehler erlauben könne.

(Noch) keine Dreifach-Dreifach-Kombination

Meier wird in Amerika erstmals ihre neuen Programme präsentieren, die ihr im Training schon gut gelingen. Im ersten Wettkampfteil läuft sie zu Klängen des spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo, die Kür absolviert sie zu Soundtracks des Italieners Dario Marianelli und des Japaners Joe Hisaishi.

Letztere sei vom Stil ähnlich wie das Kurzprogramm der vergangenen Saison, berichtete Meier. Auf eine Dreifach-Dreifach-Kombination, welche ihr im Training ab und zu gelingt, verzichtet sie noch. Diese beabsichtigt sie spätestens an den Schweizer Meisterschaften in Genf (8./9. Dezember) erstmals zu zeigen.

Mit der Vorbereitung ist der Schützling von Tante Evi Fehr zufrieden. Während je zwei Wochen übte Meier in Oberstdorf (De) und Flims, danach ging sie von Mitte August bis Anfang September nach Hackensack, New Jersey. Allerdings bekundete Meier einmal mehr Probleme mit ihren Schlittschuhen. Gleich zwei neue Paare musste sie bereits ersetzen und die aktuellen sind auch schon wieder zu weich.

(rr/Si)

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