Weitere Roma-Lager geräumt
Sarkozy schiebt Roma nach Bulgarien und Rumänien ab
publiziert: Mittwoch, 13. Apr 2011 / 16:10 Uhr
Kinder einer Roma-Familie: Frankreich widerspricht weiterhin internationalem Recht.
Kinder einer Roma-Familie: Frankreich widerspricht weiterhin internationalem Recht.

Paris - Frankreich hat in dieser Woche wieder Roma abgeschoben: Die Pariser Regierung liess am Montag und Dienstag ein Lager in Créteil bei Paris und ein weiteres im nordfranzösischen Dourges räumen.

5 Meldungen im Zusammenhang
Nach Angaben von Hilfsorganisationen haben sich einige Familien mit ihren Kindern in umliegenden Wäldern versteckt, andere wurden bereits in Länder wie Rumänien und Bulgarien ausgeflogen. Insgesamt sollen einige hundert Roma betroffen sein.

Damit setzt die Regierung von Staatspräsident Nicolas Sarkozy weiter um, womit sie im vergangenen Jahr weltweite Entrüstung provozierte: Am 5. August wurden die Behörden angewiesen, systematisch unzulässige Lager zu «zerstören, und zwar zuerst die der Roma».

Die Aufforderung zur Ausweisung einer expliziten Menschengruppe und noch dazu ohne eine Einzelfallprüfung widerspricht europäischem und internationalem Recht.

Inzwischen wurde auch auf Druck der Europäischen Union der wörtliche Passus mit den Roma gestrichen, die Anweisung zur Auflösung von sogenannten illegalen Lagern besteht aber weiter.

(dyn/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Évry/Paris - Erneut ist in Frankreich ein Roma-Lager geräumt worden. Am ... mehr lesen 1
Der Innenminister war entzürnt über die Zustände des geräumten Roma-Lagers.
Brüssel/Strassburg - Die EU-Kommission fordert von den Mitgliedstaaten eine bessere wirtschaftliche und soziale ... mehr lesen 5
Alle Roma-Kinder sollen einen Primarschulabschluss machen können.
Strassburg/Bukarest - Frankreich soll nach dem Willen des EU-Parlaments «unverzüglich» die Massenabschiebungen von Roma in ... mehr lesen
Ein Roma-Camp bei Montpellier. (Archivbild)
Neuer Streit?
Ein neuer Streit wird die EU Kommission erneut zu recht wieder verlieren. Und die ankommenden Flüchtlinge aus Nordafrika werden dieses Romaproblem ohnehin bald in den Schatten stellen. Insbesondere da es unter den Flüchtlingen tausende Kriminelle hat die während den Unruhen aus den Gefängnissen geflohen sind. Da wird die EU bald alle Hände voll zu tun haben. Sarkosy wird diese Sache bestimmt meistern, bei den anderen Staaten ist doch Skepsis sehr angesagt wenn man in die Vergangenheit schaut.
Die NSA interessierte sich, der Liste zufolge, vor allem für die ...
US-Geheimdienstaffäre  Berlin - Der US-Geheimdienst NSA hat nach Informationen von Wikileaks nicht nur die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, sondern auch weite Teile der Bundesregierung ausgespäht. Dies geht aus Dokumenten hervor, die die Enthüllungsplattform am Mittwoch veröffentlichte. 
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff.
Brasiliens Präsidentin nach NSA-Spähaffäre wieder mit USA versöhnt Washington - Fast zwei Jahre nach der Affäre um Spähaktionen des US-Geheimdiensts NSA in Brasilien zeigt ...
US-Wirtschaftsspionage in Frankreich Paris - Der US-Geheimdienst NSA soll hundert französische Unternehmen ausspioniert ...
«Neues Kapitel mit unseren Nachbarn»  Washington - US-Präsident Barack Obama hat die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Kuba und die Wiedereröffnung von Botschaften bestätigt. Im Garten des Weissen ...
Barack Obama bestätigt den 'historischen Schritt'.
Die US-Botschaft kann künftig in Kuba wiedereröffnet werden.
USA und Kuba einigen sich auf Wiedereröffnung von Botschaften Washington - Nach einem halben Jahrhundert Eiszeit eröffnen die USA und Kuba im Sommer wieder Botschaften. ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3129
    Es... heisst immer wieder, dass der Terror in Nahost aufhören würde, wenn ... gestern 15:28
  • Kassandra aus Frauenfeld 1377
    Oder die Afrikaner übernehmen nach und nach unsere Banken und retten Afrika. Heute hat der ... gestern 13:02
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3129
    Genau... wie erwartet will den Donbass dem Grunde nach niemand mehr, weil er ein ... gestern 12:41
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3129
    Afrikas Bevölkerung wird sich verdoppeln Es ist ja nett, diese emotionalen Szenen aus Afrika zu publizieren, ... gestern 11:40
  • Kassandra aus Frauenfeld 1377
    Feld für Rechstradikale Jetzt können Sie hetzen, zombie und sich erst noch ein besorgtes ... gestern 00:34
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3129
    Europa als nächstes Schlachtfeld! Man weiss längst welche Routen IS-Schläfer benutzen, um nach Westeuropa ... Di, 30.06.15 07:49
  • thomy aus Bern 4248
    Liebe/r zombie1969 Ich denke, es ist weitgehend leider so, wie Sie dies schildern! Es kann ... Mo, 29.06.15 19:16
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3129
    Daesh nur Mittel zum Zweck! Man sollte die Lage topologisch, nicht topografisch denken. Es geht um ... Mo, 29.06.15 13:35
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 19°C 26°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 13°C 29°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 18°C 29°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 15°C 32°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 18°C 32°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf 17°C 34°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 23°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten