Sarkozy will eine neue Weltordnung
publiziert: Dienstag, 25. Sep 2007 / 11:59 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Sep 2007 / 20:57 Uhr

New York - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat mit einem Aufruf zu einer neuen Weltordnung bei der UNO-Generaldebatte in New York minutenlangen Applaus geerntet.

Nicolas Sarkozy machte sich einmal mehr für die Atomkraft stark.
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Es könne nicht sein, dass ein grosser Teil der Menschheit auch im 21. Jahrhundert noch unter Unrecht, Armut, Hunger, Mangel an Wasser, Energie und Bildung leiden müsse.

Sarkozy appellierte an die Weltorganisation, dafür zu sorgen, dass «Profite, Gewinne aus Bodenschätzen, Rohmaterialien sowie neuen Technologien gerechter verteilt werden». «Es muss sich etwas ändern», forderte Sarkozy vor Staats- und Regierungschefs sowie Ministern der 192 UNO-Mitgliedstaaten.

Unter Bezug auf nukleare Ambitionen Teherans warnte Sarkozy, es werde keinen Frieden in der Welt geben, wenn die internationale Gemeinschaft nicht die Verbreitung von Atomwaffen verhindere. Der iranische Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad hörte ihm im Plenum der Vollversammlung zu.

Auftakt der 62. UNO-Vollversammlung

Zum Auftakt der 62. UNO-Vollversammlung hatte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zuvor eindringlich an die Junta in Birma appelliert, die Proteste im Land nicht mit Gewalt zu beantworten.

Die Verantwortlichen müssten grösste Zurückhaltung üben und ohne jeden Aufschub den nationalen Versöhnungsprozess mit allen relevanten Seiten aufnehmen, erklärte Ban vor den Staats- und Regierungschefs der 192 UNO-Mitgliedländer. Er werde sehr bald einen Sonderbeauftragten nach Birma entsenden.

US-Präsident George W. Bush hatte in seiner Rede vor der Vollversammlung neue Sanktionen gegen die Militärjunta in Birma angekündigt. Mit diesen Massnahmen solle die Protestbewegung in Birma unterstützt werden. Ausserdem solle der Druck auf die Herrschenden verstärkt werden, sagte Bush. Er forderte andere Länder auf, sich den Massnahmen der USA anzuschliessen.

Auch die Schweiz richtete einen Aufruf an die Behörden Birmas, den Weg des Dialogs einzuschlagen. Dies sagte Carine Carey, Sprecherin des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), in Bern auf Anfrage.

(smw/sda)

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