Scharon erneuert Appell an französische Juden
publiziert: Dienstag, 20. Jul 2004 / 11:50 Uhr

Jerusalem/Paris - Trotz scharfer Kritik hat Israels Regierungschef Ariel Scharon die französischen Juden erneut aufgefordert, nach Israel auszuwandern. Frankreichs Aussenminister Michel Barnier sprach von einem schweren Missverständnis.

Ariel Scharon bleibt seiner Linie treu.
Ariel Scharon bleibt seiner Linie treu.
Dennoch wolle Frankreich die Beziehungen zu Israel und seiner Bevölkerung erhalten, sagte der Minister im französischen Radiosender Europe 1. Die Ehre und die Grundlage unserer Republik ist es, jedem Bürger den gleichen Schutz und die gleichen Freiheiten zu garantieren.

Zur Erklärung von Präsident Jacques Chirac, Scharon sei vorerst in Frankreich nicht willkommen, wollte Barnier keine Polemik entfachen.

Landesweite Empörung

Bereits am Wochenende hatte Scharon die französischen Juden aufgefordert, wegen des Antisemitismus in Frankreich so schnell wie möglich nach Israel auszuwandern. Er löste damit landesweite Empörung bei Politikern und auch bei jüdischen Organisationen aus.

Scharon zeigte sich unbeirrt. In einer Mitteilung von Scharons Büro hiess es nach Radioberichten, der Premier sei weiterhin davon überzeugt, dass es in Frankreich Antisemitismus gebe.

Scharon will mehr Juden nach Israel holen

Ungeachtet ernsthafter Gegenmassnahmen der dortigen Regierung dränge er die französischen Juden zur Immigration nach Israel. Dazu rate er auch allen anderen Juden in aller Welt. Es ist seit Jahren Scharons Ziel, noch mindestens eine Millionen Juden nach Israel zu holen.

Aus Scharons Büro hiess es weiter, in den kommenden Monaten sei ohnehin kein Besuch des Premiers in Frankreich geplant gewesen. Scharon war zuletzt vor drei Jahren nach Paris gereist.

(rp/sda)

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