Scharon kündigt hartes Vorgehen an
publiziert: Sonntag, 25. Sep 2005 / 14:16 Uhr

Tel Aviv - Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hat betont, im Kampf gegen den palästinensischen Raketenbeschuss seiner Grenzorte seien Israel alle Mittel recht.

Ariel Scharon (r) befürchtet, Benjamin Netanjahu könnte von der Gewalt-Eskalation profitieren.
Ariel Scharon (r) befürchtet, Benjamin Netanjahu könnte von der Gewalt-Eskalation profitieren.
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Scharon sagte während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, die neue Militäroperation im Gazastreifen werde so lange andauern, bis die Angriffe aus dem Palästinensergebiet aufhörten.

«Es gibt keine Beschränkung der Mittel, um die Terroristen, ihre Ausrüstung und ihren Unterschlupf zu treffen», sagte der Regierungschef. Nur Angriffe auf Zivilisten seien tabu.

Einsatz von Artilleriefeuer gebilligt

Das israelische Radio meldete, das Sicherheitskabinett habe auch den Einsatz von Artilleriefeuer in den Bereich gebilligt, aus denen Raketen abgefeuert werden.

Scharon befürchtet nach Medienberichten wegen der neuen Eskalation der Gewalt im Gazastreifen, dass sich sein Rivale Benjamin Netanjahu bei einer Abstimmung am Montag mit seiner Forderung nach vorgezogenen Vorwahlen über den Likud-Vorsitz dursetzen könnte.

Stärkung Netanjahus?

Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete, der neue Raketenbeschuss der Grenzstadt Sderot durch militante Palästinenser könnte die Position Netanjahus weiter stärken, der offen einen Sturz Scharons vorantreibt.

Netanjahu fordert partei-interne Vorwahlen über den Parteivorsitz innerhalb von zwei Monaten. Scharon will diese jedoch planmässig im April oder Mai kommenden Jahres abhalten.

(bsk/sda)

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