Schaumstoffteil soll zu Columbia-Absturz geführt haben
publiziert: Dienstag, 8. Jul 2003 / 07:59 Uhr

Washington - Ein neuer Test hat gemäss Ermittlern den schlagenden Beweis für die Ursache des Columbia-Absturzes gebracht. Damit wurde die bisherige Annahme, wonach ein Stück Isolierschaum das Unglück auslöste, nahezu zur Gewissheit gemacht.

Die Besatzung des Columbia Fluges STS-107 vom 1. Februar 2003.
Die Besatzung des Columbia Fluges STS-107 vom 1. Februar 2003.
Bei dem Test war ein Stück Isolierschaum mit einer Geschwindigkeit von 800 Stundenkilometern in den Flügel einer Raumfähre geschossen worden. Der Schaum von der Grösse eines Koffers riss ein Loch von etwa 40 Zentimer Durchmesser in den Flügel.

Die bei dem Experiment entstandene Druckwelle war so gross, dass eines der Messinstrumente zerstört wurde. Die Ermittler hätten damit die wahrscheinlichste Ursache für das Unglück gefunden, sagte Scott Hubbard, Mitglied des Ermittlungsteams, am Montag (Ortszeit) im texanischen San Antonio.

Er fügte hinzu, dass es nahezu unmöglich gewesen wäre, den Schaden während des Katastrophenfluges am 1. Februar zu reparieren. Das Stück Isolierschaum löste sich nach Angaben der Ermittler vom äusseren Treibstoffreservoir der Raumfähre und riss dann das Loch in den Flügel.

Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre konnten demnach extrem heisse Gase in das Innere des Flügels eindringen und brachten dort die Metallkonstruktion zum Schmelzen, was zum Auseinanderbrechen des Shuttles führte.

Die Experten hatten den Isolierschaum bereits vor einigen Wochen als wahrscheinlichste Ursache für das Unglück bezeichnet; mit der jüngsten Untersuchung untermauerten sie ihre Aussage weiter.

Der Abschlussbericht der Untersuchung soll voraussichtlich Ende Juli vorgelegt werden. Bei dem Unglück am 1. Februar waren alle sieben Astronauten an Bord der Columbia ums Leben gekommen.

(bsk/sda)

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