Scheidungsrate nimmt weiter zu
publiziert: Freitag, 24. Jun 2005 / 11:14 Uhr

Bern - Im Jahr 2004 sind in der Schweiz 17 949 Ehen rechtskräftig geschieden. Damit stieg die Zahl der Scheidungen gegenüber dem Vorjahr um 1100 Fälle bzw. 6,8 Prozent.

Fast jede zweite Ehe wird wieder geschieden.
Fast jede zweite Ehe wird wieder geschieden.
Weiterführende Links zur Meldung:

Bundesamt für Statistik
Hier finden sich mehr Details zur Studie.
www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index.html

Dies geht aus der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung für das Jahr 2004 hervor. Unter der Annahme einer zukünftig konstanten Scheidungsrate auf dem Niveau des Jahres 2004 würden ungefähr 44 Prozent aller Ehen wieder geschieden, schätzt das Bundesamt für Statistik (BFS).

Wie das BFS weiter mitteilte, wurden 2004 73 082 Kinder lebend geboren, 1200 oder 1,7 Prozent mehr als 2003. Trotz minimer Steigerung ist die Zahl der Geburten aber seit 2001 weitgehend stabil.

Kinderwunsch kommt später

Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau stieg von 1,39 (2003) auf 1,42 (2004). Ausländerinnen bringen im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 1,89 Kinder zur Welt, Schweizerinnen 1,26. 1970 kamen schweizweit im Schnitt 2,04 Kinder auf jede Frau.

Heirat und Geburt des ersten Kindes verschieben sich immer mehr in spätere Lebensphasen. Frauen waren 2004 bei der Erstheirat im Durchschnitt 28,6 Jahre alt (2003: 28,4 Jahre), die Männer 30,8 Jahre, gegenüber 30,6 Jahre im Jahr 2003.

Keine Hitzewelle - weniger Tote

Ihr erstes Kind bekamen Frauen im Alter von 29,3 Jahren (2003: 29,1 Jahre). 1970 lag dieses Alter bei 25 Jahren. 2004 heirateten 39 460 Paare, 2003 waren es 40 056 gewesen (-1,5 Prozent). Seit 1992 nehmen die standesamtlichen Trauungen ab.

Mit 60 180 Todesfällen gab es 2004 einen Rückgang um rund 2900 bzw. 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Hauptursache für den Rückgang der Todesfälle dürfte das Ausbleiben einer Hitzewelle wie diejenige des Sommers 2003 gewesen sein.

(rp/sda)

 
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