Schengen Abkommen: Schweiz ist wichtig
publiziert: Donnerstag, 26. Mai 2005 / 14:42 Uhr

Brüssel - Zehn Tage vor der Volksabstimmung hat sich Franco Frattini in Brüssel zum Schengener Abkommen geäussert.

EU-Justizkommissar Franco Frattini hofft auf ein "Ja" der Schweiz.
EU-Justizkommissar Franco Frattini hofft auf ein "Ja" der Schweiz.
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Schengen-Dublin
Das Dossier Schengen-Dublin im Überblick.
www.ejpd.admin.ch/d/dossiers/content/dos_view.php?dosID=schen_d&page=1&topic=Schengen-Dublin

Für den EU-Justizkommissar ist ein Schweizer Mitmachen wichtig, denn Europa kann keine Enklaven haben. Mit der Schweiz werde der europäische Sicherheitsraum ausgeweitet, sagte Frattini in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen DRS.

Die EU werde bei einem Mitmachen der Schweiz einen wirklichen Partner im geografischen Zentrum Europas haben - ein Partner, der uns hilft und dem geholfen werden wird.

Als wichtigsten Punkt bezeichnete Frattini die Sicherheit - viel mehr Sicherheit. Daneben könne man von verstärkter Zusammenarbeit im Justizbereich sprechen. Als ein Beispiel für eine mögliche weitergehende Zusammenarbeit erwähnte der EU-Kommissar auch den Europäischen Haftbefehl.

Er verstehe die Sorge, dass die Schweiz Souveränität verliere, wenn sie bei Schengen nur mitreden und nicht mitbestimmen könne, sagte Frattini. Aber das stimme nicht. Die Schweiz wird Entscheide zurückweisen können, wenn sie damit nicht einverstanden ist.

(rp/sda)

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