Scherr will «Stadtraum HB» zu Fall bringen
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 14:46 Uhr

Zürich - Nach verlorenem Abstimmungskampf zum Zürcher Stadtraum HB lässt AL-Gemeinderat Niklaus Scherr nicht locker.

Niklaus Scherr erachtet den Gestaltungsplan als klar rechtswidrig.
Niklaus Scherr erachtet den Gestaltungsplan als klar rechtswidrig.
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Er rekurriert bei der kantonalen Baurekurskommission gegen den seiner Meinung nach rechtswidrigen Gestaltungsplan.

Hinter der Beschwerde stehen neben Scherr ein weiterer Stimmbürger und ein Eigentümer einer benachbarten Liegenschaft, wie die AL mitteilte. In der 14-seitigen Beschwerde wird der Gestaltungsplan als klar rechtswidrig erachtet.

Wie bereits im Abstimmungkampf kritisieren die Beschwerdeführer die unverhältnismässig hohe Ausnützung, welche der Gestaltungsplan ermögliche.

Im weiteren verletze er das kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG): Dieses schreibe vor, dass Zahl, Lage und Abmessungen der Bauten bindend festgelegt werde, was beim Stadtraum HB nicht der Fall sei.

Stimmvolk deutlich dafür

Ende September hat das Zürcher Stimmvolk den Gestaltungsplan für den Stadtraum HB deutlich gutgeheissen.

Der Bau des neuen Stadtquartiers mit Wohnungen für bis zu 1400 Menschen und bis zu 8000 Arbeitsplätzen soll in Etappen erfolgen und bis ungefähr 2018 dauern.

Ende Oktober wurden mit der 1. Bauetappe (u.a. neue Pädagogische Hochschule) und dem Freiraumkonzept die ersten, aus internationalen Wettbewerben hervorgegangenen Projekte prämiert. Die Bauten sollen 2008 in Angriff genommen werden.

(rr/sda)

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