Schild mit Trainingsbestzeit
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 14:05 Uhr / aktualisiert: Montag, 13. Feb 2006 / 15:14 Uhr

Martina Schild hat das Duell gegen Monika Dumermuth um den letzten Schweizer Startplatz in der Abfahrt vom Mittwoch deutlich für sich entschieden. Sie fuhr im zweiten Training überlegene Bestzeit und distanzierte ihre Teamkollegin um 1,9 Sekunden.

Martina Schild gelang ein Traumlauf. (Archivbild)
Martina Schild gelang ein Traumlauf. (Archivbild)
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Martina Schild gelang ein Traumlauf. Die zweitplatzierte Österreicherin Renate Götschl, die allerdings wie ihre unmittelbar hinter ihr klassierten Teamkolleginnen Alexandra Meissnitzer und Michaela Dorfmeister ihre Karten wie andere Favoritinnen nicht vollends aufdeckten, distanzierte die Berner Oberländerin gleich um 76 Hundertstel.

«Schade, war das heute nur ein Training», sagte Martina Schild. Die 24-Jährige aus Grindelwald wird am Mittwoch erstmals bei einem Grossanlass am Start sein.

Für die so oft vom Verletzungspech verfolgte Monika Dumermuth, welche die Olympia-Selektion wie Martina Schild vor drei Wochen in St. Moritz geschafft hatte, wäre es ebenfalls die Olympia-Premiere gewesen.

Bei Weltmeisterschaften war sie schon zweimal, 2003 in St. Moritz und 2001 in St. Anton, mit von der Partie. Im Engadin hatte sie sich in der internen Ausscheidung gegen Nadia Styger und Corinne Imlig durchgesetzt und war nach überragenden Trainingsleistungen im Rennen Zehnte geworden. In St. Anton war sie in der Abfahrt gestürzt.

Styger mit Mühe

Von den drei gesetzten Schweizerinnen sind nur Nadia Styger und Sylviane Berthod im Klassement zu finden. Auf Martina Schld büssten sie 2,4 beziehungsweise 3 Sekunden ein. Styger tut sich mit der welligen Piste nach wie vor schwer.

Berthod nutzte die zweite Übungsfahrt, um nach ihrer einmonatigen Zwangspause weiteres Selbstvertrauen aufzubauen. Die Walliserin konnte erfreulicherweise vermelden, dass ihr der lädierte Rücken zur Zeit keine Probleme bereite.

Fränzi Aufdenblatten war zwei Zehntel schneller als Styger, wurde aber aus dem offiziellen Klassement gestrichen. Die Walliserin fuhr im Vergleich zum Vortag, als sie Dritte geworden war, eine etwas andere Linie und fuhr prompt an einem Tor vorbei.

Schwere Stürze

Das zweite Training wurde von schweren Stürzen überschattet.

Die Französin Carole Montillet, die Olympiasiegerin von 2002, musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden.

Die Amerikanerin Lindsey Kildow, die in diesem Winter schon Abfahrten in Lake Louise und in Val d´Isère gewonnen hat, wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.

(rr/Si)

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