Schlammlawinen begraben Dorf in Mexiko
publiziert: Dienstag, 6. Nov 2007 / 20:46 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Nov 2007 / 22:35 Uhr

Mexiko-Stadt - In den Katastrophengebieten im Süden Mexikos haben zwei riesige Schlammlawinen ein Dorf unter sich begraben. Für mindestens 16 Verschüttete in San Juan Grijalva im Bundesstaat Chiapas bestand kaum noch Hoffnung.

Es wurden 15'000 Dosen Impfstoff gegen Hepatitis verabreicht.
Es wurden 15'000 Dosen Impfstoff gegen Hepatitis verabreicht.
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Die Opferzahl könnte noch steigen. Überlebende berichteten, noch 70 Menschen würden vermisst und mehrere Menschen seien gestorben. Ein Erdhügel am Ufer des Flusses Grijalva war am Montag abgerutscht, wie Gouverneur Juan Sabines erklärte.

Die Erdmassen hätten das Wasser innerhalb kurzer Zeit 70 Meter hoch aufgestaut. Dutzende Häuser seien von der hohen Flutwelle weggerissen worden. Auch die Kirche und die Schule seien zerstört worden - nur die Fundamente blieben übrig.

Generell hat sich die Lage in Chiapas und im Nachbarstaat Tabasco etwas entspannt. Chiapas ist nicht ganz so stark wie Tabasco von den verheerenden Überschwemmungen betroffen. Doch auch in diesem ärmsten Bundesstaat Mexikos verloren mindestens 200'000 Menschen ihr Obdach.

IKRK startete Hilfsaufruf

Nach Behördenschätzungen warteten noch rund 20'000 Einwohner Villahermosas in ihren Häusern auf Hilfe. Viele Flutopfer kletterten auf Dächer und hielten Schilder hoch, auf denen sie um Lebensmittel und Wasser baten.

Seit Montag werden in 400 Notunterkünften in der Hauptstadt von Tabasco, Villahermosa, und anderen Ortschaften 15'000 Dosen Impfstoff gegen Hepatitis verabreicht.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) startete unterdessen einen Hilfsaufruf. 1,2 Millionen Franken seien nötig, um die 40'000 Opfer in Tabasco in den nächsten vier Monaten zu unterstützen.

Die Rot-Kreuz-Föderation stellte 200'000 Franken Soforthilfe bereit. Anlass zur Sorge gebe vor allem die Wettervorhersage, wonach die schweren Regenfälle in Tabasco andauern dürften.

(smw/sda)

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