Schlecht besuchter Drogenraum gestoppt
publiziert: Dienstag, 20. Mai 2008 / 19:34 Uhr

Luzern - Das laufenden Fixerraum-Projekt in der Stadt Luzern wird geschlossen. Die kantonale Drogenkonferenz empfiehlt in einer Mitteilung, das Stübli Ende August zu schliessen, ein halbes Jahr vor Ablauf des Versuchsbetriebes.

Der Konsum mit Spritzen ist offenbar rückläufig.
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Mit zwei Jahren Verspätung war der Fixerraum im August 2007 im St.-Karli-Quartier eröffnet worden. Die Einrichtung, in der die Drogenabhängigen ungestört ihren Stoff konsumieren können, war aber nicht nur bei den Anwohnern unerwünscht. Im Durchschnitt suchten nur acht Personen pro Tag das Stübli auf.

Die Drogenkonferenz, die im Kanton Luzern die Drogenpolitik koordiniert, empfiehlt deshalb, den Fixerraum bis spätestens Ende August zu schliessen. Beschlossen werden muss die Schliessung vom Zweckverband institutionelle Sozialhilfe und Gesundheitsförderung (ZISG).

Frequenzen tiefer als erwartet

Offenbar sei ein reiner Konsumraum nicht gefragt, sagte Stadtrat Ruedi Meier auf Anfrage zu den unter den Erwartungen liegenden Frequenzen. Er erklärt sich das zum Teil damit, dass das Spritzen als Konsumform in letzter Zeit stark zurückgegangen ist.

Eine Arbeitsgruppe soll nun bis Ende Juni mögliche Alternativen zum Fixerstübli ausarbeiten. Dies könnte etwa ein Aufenthalts- und Kontaktraum für Drogenabhängige sein, wie Meier sagte.

(ht/sda)

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