Schlusspodium an BUWAL/WEF-Tagung aus Furcht vor Demos abgesagt
publiziert: Freitag, 31. Okt 2003 / 18:57 Uhr

Zürich - Bundesrat Moritz Leuenberger hat an einer gemeinsamen Tagung von BUWAL und WEF in Zürich in Erinnerung gerufen, dass Wirtschaft und Umwelt einander brauchen. Zum geplanten öffentlichen Schlusspodium kam es nicht - die Stadt Zürich fürchtete Demos.

Bundesrat Moritz Leuenberger hat die Beziehung zwischen Wirtschaft und Umwelt hervorgehoben.
Bundesrat Moritz Leuenberger hat die Beziehung zwischen Wirtschaft und Umwelt hervorgehoben.
Globalisierungsgegner hatten im Internet zur Störung des öffentlichen Tagungs-Schlusspodiums aufgerufen, wie Reto Casanova, Sprecher des stadtzürcher Polizeidepartements, bestätigte. Es stimme aber nicht, dass die Sicherheit rund um den Tagungsort, dem Kongresshaus, gefährdet sei.

Die Stadt Zürich hatte versucht, die Tagung zu verhindern. Laut Casanova war der Stadtrat der Meinung, dass es unsensibel sei, die Tagung in Zürich durchzuführen. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) sowie das World Economic Forum (WEF) wollten in Zürich bleiben, sagten aber die öffentliche Diskussion und eine Medienkonferenz ab.

An der Tagung nahmen Vertreter von Umweltorganisationen und Wirtschaft teil, um an parallelen Workshops gemeinsame Wege für eine nachhaltige Entwicklung zu debattieren. Sie kamen vom seco, der Deza, des BUWAL und aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen.

In seiner Eröffungsrede betonte Leuenberger, dass eine intakte Umwelt die Basis für wirtschaftliches Überleben ist. Umwelt und Wirtschaft, die ja als Widersacher gelten würden, hätten gemeinsame Interessen. Leuenberger ortete Einsicht auf beiden Seiten.

Wichtigste Aufgabe für die Schweiz sei heute, bis im Jahr 2010 die CO2-Ziele zu erreichen. Die Wirtschaft habe mit freiwilligen Massnahmen bereits viel dazu beigetragen, doch um C02-Abgaben werde die Schweiz kaum herumkommen.

(tr/sda)

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