Schmerzen ohne organischen Befund häufig
publiziert: Sonntag, 10. Okt 2004 / 16:37 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Okt 2004 / 17:01 Uhr

Zürich - Schmerzen ohne organischen Befund sind häufig. Oft werden sie vom Arzt nicht erkannt, was die Betroffenen zusätzlich belastet. Zum Tag des psychisch kranken Menschen am Sonntag verlangt Pro Mente Sana raschere interdisziplinäre Abklärungen.

Rund 10 Prozent der Bevölkerung leide an chronischem Schmerz.
Rund 10 Prozent der Bevölkerung leide an chronischem Schmerz.
Es komme zum Beispiel oft vor, dass Menschen mit Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt zögen, ohne dass sich eine organische Störung ermitteln lasse, heisst es in einem Communiqué von Pro Mente Sana. Auch diese so genannt somatoforen Störungen könnten aber chronisch werden - bis hin zur Invalidität.

Insgesamt werde geschätzt, dass in der Schweiz rund 10 Prozent der Bevölkerung an chronischem Schmerz leiden. Nur bei ungefähr jedem Fünften finde sich eine organische Ursache.

Häufig werde aber erst ein Psychiater beigezogen, wenn es schon zu spät sei. Oft würden solche Patienten auch als Simulanten hingestellt. Spezialisten, schreibt Pro Mente Sana, könnten allerdings Simulation von echten Störungen mit grosser Sicherheit unterscheiden.

Somatoforme Störungen und andere psychosomatische Störungen müssten Ernst genommen werden, fordert Pro Mente Sana. Betroffene mit Verdacht auf eine solche Störung müssten möglichst frühzeitig interdisziplinär abgeklärt werden. Denn nach zwei Jahren Arbeitsunfähigkeit schafften es nur noch wenige Schmerzpatienten zurück in die Arbeitswelt.

(bert/sda)

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