Schmerzspritzen Grund für Meningitis
publiziert: Freitag, 19. Okt 2012 / 08:30 Uhr
US-Behörden bestätigen Verunreinigung als Grund für Meningitis
US-Behörden bestätigen Verunreinigung als Grund für Meningitis

Washington - Die Behörden in den USA haben eine Verunreinigung von Medikamenten als Grund für den massenhaften Ausbruch von Hirnhautentzündungen nun offiziell bestätigt. Die Pilzverseuchung in Schmerzspritzen sei tatsächlich der Grund für den Ausbruch der Meningitis.

Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
4 Meldungen im Zusammenhang
Dies teilte die US-Arzneimittel-Behörde mit. Den Behörden zufolge stieg die Zahl der Toten in Folge der Verunreinigung mittlerweile auf 20, die Zahl der Erkrankungen liegt weiterhin bei 257. Landesweit wurden rund 14'000 Patienten in 23 Bundesstaaten mit der verseuchten Injektion behandelt. Das zur Gruppe der Steroide gehörende Schmerzmittel wird üblicherweise in den Bereich des Rückenmarks gespritzt, um Rückenschmerzen zu lindern. Die mit dem Pilz verseuchten Injektionen wurden von der Firma NECC im Bundesstaat Massachusetts hergestellt.

Das Unternehmen rief inzwischen alle Injektions-Dosen zurück, stellte seine Produktion ein und gab seine Lizenz zurück. Firmen wie NECC arbeiten in der Regel nur für eine begrenzte Anzahl von Ärzten sowie für Kliniken; sie unterliegen damit nicht denselben strikten Vorgaben wie die grossen Pharma-Unternehmen.

Als Konsequenz aus der Affäre wurden zunehmend Rufe nach einer schärferen Kontrolle auch dieser Firmen laut. Zudem reichte ein erstes mutmassliches Opfer Klage gegen den Hersteller ein. Darin gibt die Klägerin an, sie habe eine Woche nach der Behandlung ihrer Rückenschmerzen unter Kopfschmerzen und Übelkeit gelitten. Die Meningitis greift Gehirn und Rückenmark an. Die Krankheit bleibt oft lange unentdeckt, weil die ersten Symptome einer Grippe ähneln. Sie ist allerdings nicht ansteckend. Die Betroffenen müssen im Spital intravenös Medikamente gegen den Erregerpilz erhalten.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Nach der massenweisen Verunreinigung von Schmerzspritzen sind in den USA bereits mehr als 350 Fälle ... mehr lesen
Bereits mehr als 350 Fälle seltener Meningitis in den USA
New York - Die von einem verunreinigten Medikament ausgelöste Meningitiswelle in den USA weitet sich aus. Nach ... mehr lesen
Die Zahl der Erkrankten stieg innerhalb von 24 Stunden von 105 auf 119. (Symbolbild)
New York - Tod statt Heilung: Ein pilzverseuchtes Medikament lässt in den USA immer mehr Patienten an Meningitis erkranken und sterben. Tausende Menschen haben das Präparat erhalten. Wie es zu der Verunreinigung kam, ist noch unklar. mehr lesen 
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
«Wir befinden uns in einem gefährlichen Moment. »
«Wir befinden uns in einem gefährlichen Moment. ...
Weltbank-Chef  Dakar/Lagos - Weltbank-Chef Jim Yong Kim wirft der Weltgemeinschaft schwere Versäumnisse bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika vor. Die Reaktion auf den Ausbruch der Seuche sei verheerend unzulänglich, kritisierte Kim in einem Beitrag für die Zeitung «Washington Post». 
USA  Eine rasierte Brust hätte Jack Jordan vielleicht das Leben gerettet, nachdem er während eines Fluges einen Herzinfarkt hatte. Doch weil die Brust des 62-Jährigen zu haarig war, weigerte sich eine Stewardess der Southwest Airlines den Defibrillator zu benutzen. Er starb vor den Augen seiner Frau und den anderen Fluggästen.  
Neues Vorgehen bei Herzstillstand? Coventry - Eine umstrittene Studie der University of Warwick, bei der Patienten nach einem Herzstillstand ein ...
Das Medikament, das zur Wiederbelebung eingesetzt wird, richtet mehr Schaden als Nutzen an. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 7°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten