Schmid erreichte halbe Olympia-Qualifikation
publiziert: Sonntag, 27. Nov 2005 / 15:08 Uhr

Nach der desolaten Leistung beim Weltcupstart haben sich die Schweizer Kombinierer in Kuusamo (Fi) im Sprint am Sonntag etwas aufgefangen.

Jan Schmid muss seine Leistungen noch bestätigen. (Bild: Archiv)
Jan Schmid muss seine Leistungen noch bestätigen. (Bild: Archiv)
Mit seinem 20. Platz glückte Jan Schmid eine halbe Olympia-Qualifikation, die er in der Wettkampfperiode nach Weihnachten bestätigen muss.

Die Schweizer vermochten insbesondere an der Schanze nicht zu überzeugen. «Das war eine Ohrfeige, die ich in diesem Ausmass nicht erwartet hatte. Weil ich im Training den Langlauf forcierte, rechnete ich damit, dass meine Athleten auf der Schanze nicht auftrumpfen würden. Aber dass sie gleich so weit hinterher hüpfen, stellte für mich eine Enttäuschung dar», erklärte Hippolyt Kempf, Chef der Nordischen Kombination.

Risiko

Er sei ein Risiko eingegangen, fügte der Olympiasieger von 1988 an, und er rechne damit, dass es sich noch auszahlen werde: Wenn meine Athleten nur ein paar Meter weiter springen, sind sie schon bei den Leuten, und dann sieht es im Langlauf noch besser aus.«

Im Sprint liess Ivan Rieder auf der Schanze (17.) eine Steigerung erkennen, die dem Berner Oberländer aber wenig nützte, weil er in der Loipe auf den 36. Rang zurückfiel.

Andreas Hurschler (33.) hat seine Schwäche im Springen noch nicht behoben. Zum grossen Glück gibt es noch Jan Schmid. 24. nach dem Springen, kam er mit der 18. Laufzeit auf den 20. Rang. Jetzt muss er diese Ausgeglichenheit nur noch auf ein höheres Niveau bringen.

Schwache Favoriten

Auf der Schanze bestätigte der zweifache Weltmeister Ronny Ackermann seine schwache Verfassung. Aber auch Hannu Manninen, der Sieger vom Freitag, landete ungewohnt weit im Hintertreffen (30.).

Ihm habe beim Absprung die Kraft gefehlt. Er sei einfach über den Schanzentisch gefahren, erklärte der Finne, der mit der besten Laufzeit über die 7,5 km zum 4. Schlussrang stürmte. Eher unerwartet ging der Sieg an einen der ältesten Kombinierer des Feldes, den 27-jährigen Mario Stecher.

Der Österreicher hatte die Langlaufstrecke als Neunter mit 37 Sekunden Rückstand in Angriff genommen und freute sich am Schluss über »einen der schönsten Tage meiner Karriere.« Siebeneinhalb Jahre lang hatte sich Stecher auf seinen siebenten Weltcuperfolg gedulden müssen: »Ich wollte endlich wieder einmal vorne dabei sein und habe dementsprechend härter trainiert.«

(rr/Si)

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