Schneider-Ammann trifft Regierungsmitglieder in Singapur
publiziert: Freitag, 2. Nov 2012 / 20:14 Uhr
Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)

Singapur - Am zweiten Tag seines Singapur-Aufenthalts hat sich Johann Schneider-Ammann am Freitag mit mehreren Regierungsmitgliedern getroffen. Nach den Begegnungen betonte der Bundesrat die ausgezeichneten Beziehungen zum südostasiatischen Stadtstaat.

Nach einem hektischen Tag mit dichtem Programm resümierte er: «Es handelt sich um zwei kleine Länder mit wenig natürlichen Ressourcen, die stark auf Wissenschaft, Forschung und Bildung ausgerichtet sind und in diesen Gebieten und im Finanzwesen 'Hubs' bilden.» Die Schweiz würde daran arbeiten, weiter ein solcher Knotenpunkt in Europa zu bleiben, das gleiche Ziel verfolge Singapur in Asien.

Zunächst besuchte Schneider-Ammann Singapurs Präsident Tony Tan - «ein wahrer Freund unseres Landes», wie der Vorsteher des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD) sagte. Beide wären darin einig gewesen, dass man in mehreren Bereichen die Beziehungen noch ausbauen wolle.

Schweizer Unternehmen würden bereits von dem seit einem Jahrzehnt bestehenden Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und Singapur profitieren, so der Bundesrat. In der Diskussion mit Handels- und Industrieminister Lim Hng Kiang ging es vor allem darum, dieses Abkommen auf den Dienstleistungssektor auszuweiten.

«Grosser Sprung» für Banken

Im Zentrum des Treffens mit Finanzminister Thaman Shanmugaratnam standen die Finanzplatzstrategien beider Länder. «Wir sprachen über die aktuellen Herausforderungen und über ihre Bankenkultur, die sich nach den letzten riskanten Jahren nun auf eine längerfristige Profitabilität ausrichten muss.»

Diese Kurskorrektur bedeute einen «grossen Sprung, der nicht ganz einfach ist». Man sei besorgt, bei einem zu schnellen Wandel zu grosse Marktanteile an die Konkurrenz zu verlieren. Bei der Begegnung mit Bildungsminister Heng Swee Keat versicherte Schneider-Ammann, die Zusammenarbeit verstärken zu wollen.

Bereits am Morgen hat der Volkswirtschaftsminister ein Beispiel der Partnerschaft im Bildungssektor besucht: das ETH Center for Global Enviromental Sustainability (SEC). Dieses wurde 2010 von der Eidg. Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet und wird vom Forschungsfonds Singapurs finanziell unterstützt.

Mittlerweile beschäftigt das SEC 137 Forscher aus 31 Ländern. Der Bundesrat sagte, er sei stolz, dass die ETH an diesem Projekt beteiligt sei.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Der entscheidende Faktor ist laut Armeechef Ueli Maurer die Sicherheit.
Der entscheidende Faktor ist laut Armeechef Ueli Maurer die Sicherheit.
Schweizer Erkundungsmission  Bern - Die angekündigte Schweizer Erkundungsmission im Ebola-Gebiet in Liberia gilt vor allem der Prüfung der Sicherheitslage. «Das Problem ist weniger die mögliche Ansteckung mit Ebola», erklärt Bundesrat Ueli Maurer in einem Interview. 
Schweizer Hilfsmission nach Westafrika Bern - Der Bundesrat plant eine Hilfsmission in den Ebola-Gebieten in Westafrika. Die Schweiz komme damit einem ...
Mit einer Erkundungsmission werden in den Seuchengebieten vor Ort Abklärungen vorgenommen.
Zuwanderung  Bern - Das bürgerliche überparteiliche Komitee gegen die Ecopop-Initiative nennt das Volksbegehren ...  
Viele Punkte, welche an der Ecopop-Initiative kritisiert werden.
Stimmvolk entscheidet über Obergrenze für Zuwanderung Bern - Zum zweiten Mal in diesem Jahr stimmt das Volk am 30. November über die Zuwanderung ab. ...
Die Ecopop-Initiative erhöht den Druck bei der Umsetzung der MEI. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Was... hat man denn erwartet? M. Landolt hat doch nur tapfer die ... So, 19.10.14 19:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Abflug! Man muss hiesige radikale Muslime nur in den Krieg nach Syrien oder ... Mi, 15.10.14 14:33
  • ManuQF aus Sofia 1
    Krise in Bulgarien Also ich lebe und Geschäfte schon seit 20 Jahren in Bulgarien. Eine ... Mi, 15.10.14 12:14
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Und... die reichen Golfstaaten schauen zu? Wieso werden keine Appelle an die ... Mo, 13.10.14 17:04
  • kubra aus Port Arthur 3177
    Nein. Wir haben den Vertrag im Gegentiel eingehalten. Er sieht vor, dass jedes Land ... Mo, 13.10.14 02:26
  • kubra aus Port Arthur 3177
    Wer sich Wort für Wort mit den Buchstaben eines Buches, das von alten Männern ... Mo, 13.10.14 02:17
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Knall! SP-Präsidentin Brigitte Hollinger: "Wenn zudem in der Schweiz junge ... So, 12.10.14 19:30
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 11°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 9°C 13°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 11°C 15°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Bern 12°C 18°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 13°C 18°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 13°C 20°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 13°C 23°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten