Schneider-Ammann tritt als Bundesratskandidat an
publiziert: Mittwoch, 18. Aug 2010 / 14:50 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Aug 2010 / 17:23 Uhr
Schneider-Ammann steht zur Verfügung.
Schneider-Ammann steht zur Verfügung.

Bern - Der Berner Nationalrat Johann Schneider-Ammann bewirbt sich für die Freisinnigen (FDP) um den Sitz des abtretenden Bundesrats Hans-Rudolf Merz. Er gab seinen Entscheid am Mittwoch in Bern bekannt.

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Er wolle dem Werkplatz Schweiz in der Landesregierung mehr Nachdruck verleihen, sagte Schneider-Ammann in Bern vor zahlreich erschienenen Bundeshausmedien. Er wolle seinen Beitrag zu «Prosperität und Zusammenhalt» leisten.

Mit seiner Kandidatur folge er dem Ruf seiner Partei und breiter Bevölkerungskreise. Die Konkordanz sei ein Erfolgsrezept und er wolle sie erhalten. Es gelte die Kräfte zusammenzuführen, damit «die kleine Volkswirtschaft Schweiz» ihre Errungenschaften behaupten könne.

Szenario für Firmenübergabe steht

Sollte er am 22. September gewählt werden, gebe er seine Firma ab. Dann trete das Szenario in Kraft, das seit Jahren bestehe. Die sechste Generation seiner Familie stehe in den Startlöchern.

Dass mit SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga eine zweite Kandidatur aus dem Kanton Bern besteht, stört Schneider-Ammann nicht. Derzeit stammten zwei Bundesräte aus dem Kanton Zürich. Die Bundesversammlung müsse ihre Prioritäten selbst festlegen.

Keine Probleme

Gegenüber seiner möglichen FDP-Mitkandidatin, der St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Suter, sieht Schneider-Ammann keine Probleme. Ausschlaggebend für die Wahl in den Bundesrat dürften weder Geschlecht noch geografische Herkunft sein.

Dass er angesichts der Wählererosion seiner FDP ein Bundesrat auf Zeit sein könnte, gehört für Schneider-Ammann zum Risiko eines Politikerlebens. Konkret wäre das genau ein Jahr bis nach den Wahlen im Herbst 2011. Er sei sein Leben lang Risiken eingegangen.

Dritter bekannter Bewerber

Damit ist der Unternehmer und Präsident des Industrieverbands Swissmem der dritte Bewerber aus den Reihen der FDP für den freiwerdenden Sitz der Partei im Bundesrat. Neben ihm meldeten der Zürcher Nationalrat Ruedi Noser und sein Tessiner Ratskollege Ignazio Cassis Kandidaturabsichten an.

(ade/sda)

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Wir hatten ja, vor nicht allzu langer Zeit, schon einen solchen 'Patron' ...
... im Bundesrat als neu gewähltes Mitglied! Man konnte damals geradezu zuschauen, wie sich das Zusammenarbeitsklima veränderte - nicht zum Guten, wie sich durch die Abwahl dann zeigte!

Ich meine, dass die FDP schon einen Sitz zugut hat - aber bitte nicht wieder einen 'Patron', denn ein solcher ist es sich (WIEDERUM .. und in aller Regel !) wie sein un-geliebter quasi Vorgänger nicht gewohnt, im Team zu arbeiten und sich auch mal zu unterziehen!

UND Ammann ist zudem auch ein EDLER ... Freisinniger. Ich meine, auch einer der alten Schule noch! Wir bräuchten aber jetzt auch eine/einen Neue/n, der für das gesamte Volk Bundesrat sein will! Also sowohl für die Gutbetuchten, wie aber auch und besonders AUCH für die Masse der "kleinen Leute"!

Wie sagt man auch? Gott behüte uns vor weiterer Unbill!
Ja kein Patron !
Noch vor kurzem wollte die FDB nicht mehr als Partei der Wirtschaft klassiert werden. Und nun stellt sie ausgerechnet einen Kandidaten aus den Reihen der extrem neo-liberalen Economie und Avenir Suisse, einen älteren Patron und Macher, der sich noch einen letzten Job sucht. Bundesrat ist jedoch kein Job im Sinne von Inhaber, Manager oder Verwaltungsrat einer Unternehmung. Wenn auch der ehem. Bundesrat Blocher gute Arbeit geleistet hat, war es nicht doch dieses Profil, sein Auftritt und Ton welche sich im Kollegium nicht bewährten ?
Einmal im Bundesrat muss ein Kandidat dazu berfeit sein, unabhänig von Ansichten seiner Partei, dem Wohl des ganzen Volkes dienenden Lösungen zuzustimmen. Seine Herkunft sowie sein bisheriger Auftritt als politischer Quereinsteiger lassen betreffend Kandidat Schneider-Ammann begründete Zweifel aufkommen !
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