Schönes Wetter lässt Zahl der Freizeitunfälle ansteigen
publiziert: Donnerstag, 28. Jun 2012 / 10:39 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Jun 2012 / 11:17 Uhr
Im Jahr 2011 gab es mit knapp 272'000 insgesamt 1,9 Prozent mehr Berufsunfälle.
Im Jahr 2011 gab es mit knapp 272'000 insgesamt 1,9 Prozent mehr Berufsunfälle.

Bern - Ist das Wetter schön und warm, verunfallen mehr Menschen in der Freizeit. Dies geht aus der neusten Suva-Statistik hervor. 2011 haben die Unfallversicherer erstmals mehr als eine halbe Million Freizeitunfälle registriert - 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Die Unfallstatistik zeuge von einem klaren Zusammenhang zwischen warmem Wetter und Freizeitunfällen, teilte die Suva am Donnerstag mit. Sie informierte über die neuste Auswertung der von ihr geführten Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung.

Mehr Freizeitaktivitäten bedeuten mehr Unfälle

2011 herrschte von April bis September tendenziell schöneres Wetter als 2010. Abgesehen von einem deutlich kühleren Juli mit wenig Sonnenschein lagen die mittleren Monatstemperaturen mehrheitlich über denjenigen des Vorjahres.

Parallel zu den Temperaturen habe sich auch die Anzahl Freizeitunfälle verändert, heisst es weiter. Offensichtlich werden in der Schweiz bei schönem Wetter mehr Freizeitaktivitäten ausgeübt, die entsprechend mehr Unfälle nach sich ziehen. Die Juniwerte im Jahrhundertsommer 2003 bestärken diesen Zusammenhang.

Weniger Schnee heisst weniger Unfälle

Laut Suva ist im Winterhalbjahr der Zusammenhang tendenziell umgekehrt: Hohe Temperaturen bedeuten weniger Schnee und somit weniger Schneesport und weniger Unfälle. Dafür treten bei tiefen Temperaturen häufiger Eis- und Schneeglätte auf, was zu mehr Sturz- und Verkehrsunfällen führt.

Im vergangenen Jahr nahm aber nicht nur die Zahl der Freizeitunfälle, welche knapp zwei Drittel aller registrierten Unfälle ausmachen, zu. Auch gab es mit knapp 272'000 1,9 Prozent mehr Berufsunfälle. Rückläufig (- 18,7 Prozrent) war die Zahl der Unfälle von Arbeitslosen (14'856). Zum grossen Teil sei dies auf den Rückgang der Stellensuchenden zurückzuführen, schreibt die Suva.

(knob/sda)

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