Schon 14 Aufgaben an den US-Open
publiziert: Sonntag, 4. Sep 2011 / 23:35 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Sep 2011 / 20:58 Uhr
Rafael Nadal litt auch unter Beinkrämpfen.
Rafael Nadal litt auch unter Beinkrämpfen.

Nicht nur Wawrinka schlug sich am US Open mit Problemen herum. Am Samstag hissten Mitfavorit Tomas Berdych und Marcel Granollers, der Sieger des Gstaader Turniers, wegen Verletzngen vorzeitig die Weisse Flagge. Bereits 14 Partien endeten in der ersten Woche mit der Aufgabe eines Spielers.

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Einige gaben schon früh im ersten Satz auf, andere kurz vor dem Matchball. 14 Aufgaben entspricht einem Grand-Slam-Rekord; bislang gab es im Wimbledonturnier von 2008 mit 12 nicht beendeten Einzeln die meisten w.o.-Resultate. In dieser Statistik noch nicht einmal mitgerechnet sind die total vier Spieler (u.a. die Mitfavoriten Robin Söderling und Kim Clijsters), die aus unterschiedlichen Gründen nicht zu ihrem Erstrundenspiel antreten konnten. Über die Gründe für die vielen «Ausfälle» kann nur spekuliert werden, zumal es am US Open bislang deutlich weniger heiss war als auch schon. Eine wichtige Rolle dürfte das Preisgeld spielen. Ein Erstrundenverlierer kassiert 19'000 Dollar, unabhängig davon ob er die Partie zu Ende spielt oder nicht. Das ist mehr als ein Trinkgeld für die meisten Spieler in der Draw.

Nadal: Beinkrämpfe an Pressekonferenz

Für die im Turnier verbliebenen Akteure werden die Spiele immer intensiver. Das erste Wochenende erlebte erste Schlagerspiele, in denen sich die Favoriten aber durchsetzten. Rafael Nadal besiegte den ehemaligen Wimbledonfinalisten und Weltranglistendritten David Nalbandian 7:6, 6:1, 7:5. Nalbandian hatte im ersten Satz immerhin 5:3 geführt. Noch strapaziöser wurde es für Nadal an der Pressekonferenz: Mit Beinkrämpfen brach er vor versammelter Presse zusammen. Wenig später ging es ihm aber bereits wieder viel besser; sein nächstes Spiel (gegen Gilles Muller) ist nicht in Gefahr.

Novak Djokovic gelang eine weitere grandiose Leistung beim 6:3, 6:4, 6:2 über Nikolai Dawydenko, ebenfalls eine ehemalige Nummer 3 der Welt. Bei den Frauen setzte sich Serena Williams mit 6:1, 7:6 gegen die als Nummer 4 gesetzte Victoria Asarenka durch. Auch dieses Resultat entsprach keiner Überraschung. Serena Williams dominierte bis vor einem Jahr die Frauentour und wurde letzten Sommer von einer schweren Verletzung zurückgeworfen, wegen der sie fast ein Jahr lang nicht mehr spielen konnte. Asarenka: «Aber ich glaube nicht, dass ich Serena (Williams) vorher jemals derart dominant auf dem Platz erlebt habe.»

(fest/Si)

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