Schreiber vom 3. auf den 10. Platz zurückgefallenBelinda Schreiber hat den Modernen Fünfkampf auf dem guten 10. Platz Platz beeendet. Nach vier von fünf Disziplinen war die Bernerin Dritte gewesen und durfte kurzzeitig mit dem noch grösseren Exploit flirten.
(bert/Si)

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Belinda Schreiber im Gespraech mit dem Trainer.
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Gold holte sich Lena Schöneborn. Die 22-jährige Deutsche verteidigte ihren Vorsprung vor dem abschliessenden 300-m-Lauf und sorgte für die erste deutsche Fünfkampf-Medaille seit 72 Jahren. Silber ging an die Britin Heather Fell, Bronze holte sich Europameisterin Victoria Tereschuk aus der Ukraine.
Schreiber gilt im internationalen Vergleich nicht als sehr starke Läuferin, hatte aber zuletzt im Training das Hauptaugenmerk auf diese Disziplin gelegt. Sie startete gut und hielt den Podestplatz bis fast zum Ende der ersten von drei Runden.
Als sie aber von der späteren Bronzegewinnerin Victoria Tereschuk überholt wurde, wurden die Beine schwerer. Schreiber kämpfte aber hervorragend und erreichte ein besseres Resultat als ihr die meisten Experten zugetraut hatten. Beste beim Schiessen
Im Reiten verbesserte sich Schreiber von Platz 7 auf 3. Mit dem zugelosten Pferd «Guangguang», einem elfjährigen Vierbeiner aus China, kam sie sehr gut zurecht und hatte nur einen Abwurf zu beklagen. Viele andere Kontrahentinnen patzten indes, so dass Schreiber aufs virtuelle Podest vorrückte.
Optimal gelungen war Schreiber der frühmorgendliche Einstieg. Beim Schiessen egalisierte die 30-Jährige mit 188 Punkten ihre persönliche Bestleistung und liess damit die gesamte Konkurrenz hinter sich. Für die erste Disziplin liess sie sich damit 1192 Punkte notieren.
Der Start ins Fechten missriet Schreiber völlig, anschliessend steigerte sie sich aber und kam noch auf 17 Siege (bei 18 Niederlagen), womit sie im Feld der 36 Athletinnen Rang 17 Rang belegte. Der Wettkampf dauerte zweidreiviertel Stunden, jede Athletin musste gegen alle Konkurrentinnen kämpfen, immer auf einen Treffer.
Über 200-m-Crawl setzte sich Schreiber dann erneut gut in Szene. Sie gewann ihre Serie in persönlicher Bestzeit von 2:16,96 und erreichte insgesamt Platz 11. Im Schwimmen setzte sich die Amerikanerin Sheila Taormina durch, die vor 12 Jahren in Atlanta Staffelgold gewann und nun als erste Frau in der dritten verschiedenen Sportart teilnimmt.
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