Schröder in Washington eingetroffen
publiziert: Montag, 27. Jun 2005 / 08:05 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Jun 2005 / 08:33 Uhr

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder ist zu Gesprächen mit US-Präsident George W. Bush in Washington eingetroffen. Im Mittelpunkt des rund dreistündigen Treffens im Weissen Haus steht der Atomstreit mit Iran.

Gerhard Schröder bei seiner Ankunft in Washington DC.
Gerhard Schröder bei seiner Ankunft in Washington DC.
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Ein Schwerpunkt dabei wird der Ausgang der iranischen Präsidentschaftswahl sein, aus welcher der erzkonservative Politiker Mahmud Ahmadinedschad als Sieger hervorgegangen ist. In Berlin und Washington wird befürchtet, dass dadurch eine Lösung des Streits um das iranische Nuklearprogramm weiter erschwert wird.

Schröder setzt indes weiter auf eine friedliche Lösung des Konflikts. Daran habe sich auch durch die Wahl Ahmadinedschads nichts geändert, sagte Schröder auf dem Flug nach Washington.

Überprüfbare Garantien gefordert

Man erwarte von Iran "überprüfbare Garantien", dass das Land keine Atomwaffen baue. Niemand wolle Teheran aber die zivile Nutzung der Kernenergie verweigern.

Deutschland bemüht sich gemeinsam mit Frankreich und Grossbritannien seit Monaten vergeblich um eine Beilegung des Konfliktes. Die USA haben Teheran mit Militäraktionen gedroht, falls das Land nicht auf seine Atompläne verzichtet.

Gesprächsthemen

Weitere Gesprächsthemen Schröders sind die eskalierende Sicherheitslage im Irak sowie die Krisenherde Afghanistan und Sudan. Zur Sprache kommen sollen auch die UNO-Reform und der deutsche Wunsch nach einem ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat.

Es ist der siebte Besuch des Kanzlers im Weissen Haus seit seinem Wahlsieg 1998. Er hatte Bush zuletzt vor vier Monaten in Mainz getroffen.

(fest/sda)

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