Schröder lobt Putin für Tschetschenien-Politik
publiziert: Dienstag, 12. Nov 2002 / 15:53 Uhr

Oslo - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die guten Ansätze der russischen Tschetschenien-Politik gelobt und Präsident Wladimir Putin die deutsche Solidarität für Moskaus konsequenten Kampf gegen den Terrorismus zugesichert.

Schröder und Putin trafen sich am Rande von Kurzbesuchen in Norwegen in Oslo
Schröder und Putin trafen sich am Rande von Kurzbesuchen in Norwegen in Oslo
Nach einem 75 Minuten dauernden Gespräch beider Politiker in Oslo sagte Schröder über die russischen Pläne für ein Verfassungs-Referendum: Das ist ein guter Ansatz, der unsere Unterstützung verdient.

Schröder erklärte zum Tschetschenien-Konflikt weiter, er habe mit Interesse zur Kenntnis genommen, wie der politische Prozess organisiert und voran gebracht wird. Putin erklärte, sein Land betrachte den Konflikt in Tschetschenien als ein internes Problem, das von Russland und dem tschetschenischen Volk gelöst werden müsse.

Er sei aber interessiert an den Erfahrungen und Ratschlägen aus anderen Ländern. Auf den Dank des Kremlchefs für die Solidarität aus Deutschland mit der russischen Bevölkerung bei der Geiselnahme in einem Moskauer Musicaltheater erwiderte Schröder: Für uns war, ist und bleibt die Solidarität mit Russland bei seinem konsequenten Kampf gegen den Terrorismus selbstverständlich.

Zum Irak-Konflikt äusserten beide Politiker, sie seien sich einig gewesen und hoben gegenseitig die positive Rolle des jeweiligen Partners bei der Erarbeitung des neuen Resolution des UNO-Sicherheitsrates heraus. Schröder sagte, alles komme jetzt darauf an, dass die Resolution buchstabengetreu von Bagdad erfüllt werde.

Positiv äusserten sich beide Politiker über die am Vortag erzielte Einigung Moskaus mit der EU über den russischen Zugang zur Exklave Kaliningrad. Putin kündigte an, dass er im Februar zur Eröffnung der russischen Kulturwochen nach Berlin kommen will.

Schröder und Putin trafen sich am Rande von Kurzbesuchen in Norwegen in Oslo. Sie holten damit ein Ende Oktober von Putin wegen der Geiselaffäre abgesagtes Treffen in Berlin nach.

(bsk/sda)

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