Schröder nähert sich US-Standpunkt über Irak-Sanktionen
publiziert: Freitag, 16. Mai 2003 / 12:43 Uhr / aktualisiert: Freitag, 16. Mai 2003 / 13:02 Uhr

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder unterstützt die Forderung der USA nach Aufhebung aller UNO-Sanktionen gegen Irak.

ISAF-Schutztruppe in Afghanistan: Schröder hatte sich bisher immer gegen eine Ausdehnung des Mandats geäussert.
ISAF-Schutztruppe in Afghanistan: Schröder hatte sich bisher immer gegen eine Ausdehnung des Mandats geäussert.
Bei einem kurzen gemeinsamen Auftritt vor der Presse bezeichnete Schröder das etwa halbstündige Treffen mit Powell als offen und ausführlich. Das wurde nach seinem Gespräch mit US-Aussenminister Colin Powell in Berlin deutlich. Auch der US-Aussenminister sprach von einem offenen und ehrlichen Gespräch, wie das zwischen Freunden üblich sei.

Man habe über die Situation in Irak gesprochen, und was getan werden könne, um dem irakischen Volk ein besseres Leben zu ermöglichen. Ein weiteres Thema sei der Nahe Osten gewesen.

Schröder erklärte seine Bereitschaft, die Ausdehnung des Mandats der Afghanistan-Schutztruppe ISAF über Kabul hinaus zu prüfen und mit den beteiligten Ländern darüber zu reden. Deutschland hatte sich bislang immer gegen eine Ausweitung des ISAF-Mandats ausgesprochen. Die ISAF steht zur Zeit unter deutsch-niederländischem Kommando.

Powell war am Donnerstagabend aus Sofia zu einem eintägigen Besuch in Berlin eingetroffen. Es ist die erste Visite eines US-Regierungsmitglieds bei Schröder seit dem Ende des Irak-Kriegs. Die bilateralen Beziehungen sind wegen Schröders Nein zum Krieg belastet. Unmittelbar vor dem Treffen hatte Powell seine Hoffnung auf eine Verbesserung des bilateralen Verhältnisses ausgedrückt.

Powell war nach dem Gespräch mit Schröder mit seinem deutschen Amtskollegen Joschka Fischer sowie mit CDU-Chefin Angela Merkel verabredet. Berlin ist die letzte Station seiner Nahost- und Europareise. Am Nachmittag fliegt er zurück in die USA.

(bsk/sda)

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