Schüler sollen in der Primarschule zwei Fremdsprachen lernen
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 19:41 Uhr

Bern - Alle Schülerinnen und Schüler sollen künftig bereits in der Primarschule zwei Fremdsprachen lernen. Spätestens ab dem Schuljahr 2012/13 wird neben der Lokalsprache eine Fremdsprache ab der 3. Klasse und eine zweite ab der 5. Klasse gelehrt.

In der Schweiz sollen bereits in der Primarschule zwei Fremdsprachen gelernt werden.
In der Schweiz sollen bereits in der Primarschule zwei Fremdsprachen gelernt werden.
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Weiteres Ziel ist eine verstärkte Förderung der lokalen Landessprache. Auf diesen gesamtschweizerischen Fahrplan hat sich die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) geeinigt, wie EDK-Vertreter vor den Medien erklärten.

Eine der beiden Sprachen müsse eine zweite Landessprache sein, führte Hans Ulrich Stöckling, Regierungsrat in St. Gallen und Präsident der EDK, den Beschluss der EDK aus. Die Reihenfolge der Sprachen stehe den Kantonen aber frei - diese werde innerhalb der vier EDK-Regionalkonferenzen koordiniert.

Laut der EDK wird sich dabei folgende Situation ergeben: Die Mehrheit der deutschsprachigen Kantone wird als erste Fremdsprache Englisch einführen. In der Westschweiz wird es Deutsch bleiben, und auch im Tessin und in Graubünden wird es eine zweite Landessprache sein. In den zweisprachigen Kantonen wird es die jeweilige andere Kantonssprache sein.

Der neue Plan diene der Anpassung an Europa, sagte Stöckling weiter. Sowohl die EU als auch der Europarat sehen zwei Fremdsprachen vom jüngsten Kindesalter an vor. Wenn die Schweiz konkurrenzfähig bleiben wolle, dürfe diese Entwicklung nicht verpasst werden. Weiter solle auch vom frühen Sprachenlernen profitiert werden.

Der Sprachunterricht soll bereits ab 2005 regelmässig und landesweit evaluiert werden, wie die EDK weiter erklärt. Zusammen mit dem Bund will die EDK ferner eine nationale Agentur zur Förderung von Austauschaktivitäten einrichten und ein nationales Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit aufbauen.

Dem neuen Sprachenkonzept stimmten letzte Woche anlässlich der EDK-Plenarversammlung 24 Kantone und Halbkantone zu. Luzern und Appenzell-Innerrhoden enthielten sich der Stimme. Der Strategiebeschluss ist verbindlich.

(pt/sda)

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