Radioaktivität über der Höchstgrenze
Schulen in Fukushima weisen erhöhte Strahlung auf
publiziert: Montag, 7. Mai 2012 / 09:23 Uhr
Die Strahlenwerte sind auf 20 Schulen über der Höchstgrenze.
Die Strahlenwerte sind auf 20 Schulen über der Höchstgrenze.

Tokio - Gut ein Jahr nach dem GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins weisen mehrere Schulen in der Region weiterhin erhöhte Strahlenmengen auf.

8 Meldungen im Zusammenhang
Im April gab es auf dem Gelände von mehr als 20 Schulen des Ortes sogenannte «hot spots», wo die Strahlenbelastung über eine international empfohlene Höchstgrenze von 20 Millisievert im Jahr steigen könnte. Das gehe aus Messdaten der Erziehungsbehörde hervor, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf eine Bürgerorganisation in der Stadt Koriyama in der Provinz Fukushima.

Die Schulen waren im Januar angewiesen worden, neben den regelmässig vorgenommenen Messungen der Schulhöfe und Klassenzimmer auch die Luftbelastungen an Gräben und Hecken zu messen. Zu Beginn des Schuljahres im April hatte die Bildungsbehörde eine Beschränkung aufgehoben, wonach die Schüler nicht mehr als drei Stunden am Tag auf dem Schulhof verbringen durften.

Angesichts der nun bekanntgewordenen «hot spots» forderte die Bürgerorganisation, dass die Beschränkungen wieder in Kraft gesetzt werden, wie Kyodo berichtete.

Das Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami vom 11. März 2011 hatten im Atomkraftwerk Fukushima Eins mehrere Reaktoren schwer beschädigt. Die Kühlung fiel aus und in den Reaktoren kam es zu Kernschmelzen; Radioaktivität gelangte in die Luft, den Boden und ins Meer.

Zehntausende Menschen mussten vor der Verstrahlung fliehen. Die Regierung hat inzwischen erklärt, die Reaktoren seien unter Kontrolle.

(laz/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Tokio - Im Wrack des japanischen ... mehr lesen
Die Strahlung sei so stark, dass ein Mensch schon nach Minuten erkranken und in kurzer Zeit sterben würde.
Im grössten Teil der Präfektur Fukushima sowie im Rest Japans seien keine über dem Normalen liegenden Strahlenwerte festgestellt worden.
Genf - Die Strahlenbelastung in Japan nach der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima vor einem Jahr ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geringer als befürchtet. Die Strahlung ... mehr lesen
Alles unter Kontrolle - Japan betrachtet die Atomkrise um Fukushima als gelöst.
Tokio - Neun Monate nach dem ... mehr lesen
Tokio - Das japanische Militär hat am Mittwoch mit Dekontaminierungsarbeiten in ... mehr lesen
Auf dem Weg in die verseuchte Zone.
Weitere Artikel im Zusammenhang
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die örtliche Verwaltung in der Region kämpft mit grossen ...
Mehr als 100'000 Überlebende in Notunterkünften  Kumamoto - Nach der Erdbebenserie in Japan mit mindestens 42 Toten herrscht in den Notaufnahmelagern weiter Mangel an Lebensmitteln. Am Montag harrten noch immer mehr als 100'000 Überlebende in Notunterkünften aus, wie örtliche Medien berichteten. mehr lesen 
Mehr als 40 Tote  Kumamoto - Nach heftigen Erdbeben ... mehr lesen
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet werden.
Inselstreit im Ostchinesischen Meer  Tokio - Japans Militär hat in der Nähe umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer eine Radarstation in ... mehr lesen  
Tsunami-Katastrophe jährt sich  Fukushima - Mit einer Schweigeminute ... mehr lesen
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 0°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel -1°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 1°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern -2°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern -1°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 1°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 0°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten