Schumacher schnellster Stammfahrer im Training
publiziert: Freitag, 5. Mai 2006 / 17:13 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Mai 2006 / 18:49 Uhr

Hinter den Testfahrern Wurz, Davidson und Kubica erreichte Michael Schumacher am ersten Trainingstag zum GP von Europa auf dem Nürburgring die beste Zeit unter den 22 Titularen.

Michael Schumacher auf dem Nürburgring.
Michael Schumacher auf dem Nürburgring.
Heidfeld und Villeneuve waren in den BMW-Sauber um mehrere Sekunden langsamer. Wie schon mehrmals in diesem Jahr arbeiteten die Reifen auf den BMW- Sauber nicht optimal. Heidfeld und Villeneuve sind im Moment weit davon entfernt von ihren früheren Spitzenresultaten auf dem Nürburgring.

Der Deutsche war hier vor einem Jahr erstmals aus der Pole-Position gestartet und am Ende Zweiter hinter Alonso geworden. Der Kanadier feierte in der Eifel 1996 seinen ersten Sieg und 1997, als er Weltmeister wurde, den elften und bisher letzten. Von einer Immobilität des Hüftgelenks, die in der vergangenen Woche nach Testfahrten in Silverstone aufgetreten war, hat sich Heidfeld erholt.

Alonso ohne Probleme

Keinerlei Probleme hatten der WM-Leader Alonso im Renault und der mit dem Honda im Training stets schnelle Button zu beklagen. Auch Ralf Schumacher darf vor seinem 150. Grand Prix optimistisch sein. Das Trio erscheint in der Zeitliste des Tages auf den Plätzen 6 bis 8. Hinter ihnen folgt bereits Adria Sutil, der dritte Fahrer des Midland-Teams. Der Deutsche kam erstmals an Stelle von Markus Winkelhock bezw. Giorgio Mondini zum Zug. Vor seinem ersten Formel-1- Rennen steht der Franzose Franck Montagny, der bei Super Aguri den ungenügenden Japaner Yuji Ide ersetzt.

Wurz war schon am Vormittag der Schnellste gewesen; die 1:32,097 des Österreichers wurden bis zuletzt nicht unterboten. Dahinter reihten sich wie gewohnt weitere «Freitagsfahrer» ein. Die sechs Reserveleute legten während der ersten Stunde zusammen 130 Runden zurück, die restlichen 22 Fahrer beschränkten sich grösstenteils auf ein paar Installationsrunden. Alonso, Fisichella und Liuzzi überquerten die Ziellinie je zweimal, Trulli, Montoya, Klien und Coulthard je einmal, und Massa, Webber, Rosberg, Heidfeld sowie Villeneuve überhaupt nie.

Neue Motoren

Mit neuen Motoren bestückt sind die Autos von Alonso, Räikkönen, Trulli, Heidfeld, Villeneuve, Monteiro, Albers, Speed, Sato und Montagny, die ihre während dere letzten zwei GP-Wochenende gelaufenen Aggregate turnusgemäss austauschen durften. Dieses Recht steht auch den in Imola ausgefallenen Coulthard und Klien zu. Trulli kam allerdings wegen Elektronik-Problemen kaum zu Fahren. Am Nachmittag kehrte er nach fünf Versuchen sofort wieder an die Toyota- Box zurück.

Resultate:

. (beste Zeit pro Fahrer aus 2 Trainings): 1.* Wurz, Williams-Cosworth, 1:32,079 (201,270 km/h). 2.* Davidson, Honda, 0,320 Sekunden zurück. 3.* Kubica, BMW-Sauber, 0,773. 4. Michael Schumacher, Ferrari, 0,779. 5.* Doornbos, Red Bull-Ferrari, 0,865. 6. Alonso, Renault, 1,500. 7. Button, Honda, 1,556. 8. Ralf Schumacher, Toyota, 1,804. 9.* Sutil, Midland-Toyota, 2,100. 10. Barrichello, Honda, 2,134.

11. Rosberg, Williams-Coswortrh. 12. Räikkönen, McLaren-Mercedes. 13. Albers, Midland-Toyota. 14. Fisichella, Renault 15. Massa, Ferrari. 16. Webber, Williams-Cosworth. 17. Montoya, McLaren- Mercedes. 18. Klien, Red Bull-Ferrari. 19. Coulthard, Red Bull- Ferrari.

20. Heidfeld, BMW-Sauber. 21.* Jani, Toro Rosso-Cosworth V10. 22. Liuzzi, Toro Rosso-Cosworth V10. 23. Speed, Toro Rosso- Cosworth V10. 24. Villeneuve, BMW-Sauber. 25. Monteiro, Midland- Toyota. 26. Sato, Super Aguri-Honda. 27. Montagny, Super-Aguri- Honda. 28. Trulli, Toyota (ohne Zeit). * = als Reservefahrer nur zum freien Training am Freitag zugelassen.

(ht/sda)

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