Formel 1: GP Belgien
Schumi I crashte schon wieder - Sauber gut im Rennen
publiziert: Freitag, 31. Aug 2001 / 15:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 31. Aug 2001 / 16:28 Uhr

Spa - Michael Schumacher gönnt seinen Mechanikern keine Pause: Nach Budapest zerlegte er seinen Ferrari auch im Spa-Training. Auch McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard baute einen Unfall. Die beiden Sauber liefen sehr gut: Kimi Räkkönen Siebter - Heidfeld Achter.

Das Wetter spielte wie schon oft in Belgien eine bedeutende Rolle. Während 15 Tagen war es hier praktisch wolkenlos und bis zu 34 Grad warm gewesen. Als am Freitag um 11 Uhr das Training begann, wurden in den wolken- und nebelverhangenen Ardennen nur noch 15 Grad gemessen. Und am Nachmittag begann es nach einer Viertelstunde sogar zu regnen. Die bis dahin erreichten Zeiten konnten deshalb nicht mehr verbessert werden, und das Klassement des ersten Trainingstags ist daher mit Vorsicht zu geniessen.

Die Sauber-Fahrer überzeugten erneut. Kimi Räkkönen war vor der Mittagspause Siebenter und Nick Heidfeld Achter gewesen. Dabei bliebs jedoch nicht. Zu jenen Fahrern, die in den ersten 15 Minuten des Nachmittagstrainings aus irgend einem Grund noch nicht richtig Gas gegeben hatten, gehörte Heidfeld. Er fiel in dieser Zeit auf Platz 14 zurück und blieb hernach wegen der nassen Piste dort sitzen. Räikkönen hingegen war schon auf den 6. Platz vorgerückt, bevor es zu regnen begann.

Michael Schumacher fuhr an der heikelsten Stelle der Strecke, in der berüchtigten Eau-Rouge-Senke, mit fast 200 km/h ins Heck des Autos mit Pedro de la Rosa. Der Ferrari-Fahrer hatte den relativ langsam fahrenden Spanier in der Gischt, die dessen Jaguar hinter sich herzog, nicht gesehen. Wegen eines ganz ähnlichen Ereignisses hatte Schumacher vor drei Jahren den Sieg im Grand Prix von Belgien vergeben. Damals übersah er als Leader im Regen David Coulthard, der zur Überrundung anstand.

Am Vormittag hatte Schumacher die letztjährige Pole-Position- Zeit von Mika Häkkinen pulverisiert. Er durchmass die 6,968 km lange Strecke mit der Durchschnittgeschwindigkeit von 230,866 km/h in 1:48,655. Das sind 1,991 Sekunden weniger als Häkkinen im Vorjahr im Qualifying. Unter jener Marke blieben gestern auch Jarno Trulli, Rubens Barrichello, und Häkkinen selber. David Coulthard liegt am Schluss des Klassements. Der Schotte zerstörte den McLaren schon in seiner vierten Runde an einer Leitplanke und kam bis zuletzt nicht mehr zum Fahren.

Ein Dutzend weiterer Fahrer waren Darsteller mehr oder weniger harmloser Zwischenfälle, unter ihnen Kimi Räikkönen mit einem Dreher. Francorchamps gehört zu den wenigen Strecken, die der Finne schon kannte. «Vor einem Jahr fuhr ich hier mein letztes Formel- Renault-Rennen», erinnerte sich Räikkönen. «Ich langweilte mich damals ein bisschen wegen der fehlenden Motorleistung meines Fahrzeugs. Mit einem Formel 1 machts aber viel Spass, besonders, wenn sich das Auto so gut benimmt wie der Sauber-Petronas. Ich war damit auf trockener wie auch auf nasser Piste sehr zufrieden.» Im gleichen Sinn äusserte sich Nick Heidfeld; seine schlechte Ranglistenposition ist lediglich Ausfluss der wechselnden Bedingungen.

(sda)

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