Schumi erneut im Pech - Startplatz 10
publiziert: Samstag, 21. Okt 2006 / 21:08 Uhr

Die ohnehin minime Chance auf den achten WM-Titel ist für Michael Schumacher noch einmal kleiner geworden.

Schumacher musste die Box ansteuern.
Schumacher musste die Box ansteuern.
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Für den Grand Prix von Brasilien, sein letztes Rennen in der Formel 1, blieb ihm nur Startplatz 10, derweil sich Fernando Alonso Position 4 sicherte.

Zwei Wochen nach dem Motorschaden in Suzuka wurde Schumacher erneut von der Technik im Stich gelassen. Er hatte sich eben zum dritten Teil des Qualifyings aufgemacht, als sich ein Problem mit dem Benzindruck einstellte. Schumacher musste unverrichteter Dinge wieder die Box ansteuern und war beim Kampf um die Pole-Position zum Zuschauen verurteilt.

Schneller Auftakt

Bis zu diesem ärgerlichen Missgeschick hatte Schumacher klar Kurs auf die Pole-Position genommen. Im zweiten Abschnitt des Qualifikationstrainings, in dem alle Fahrer mit geringer Benzinladung die Zeitenjagd aufnehmen und sich die Stärkeverhältnisse am ehesten eruieren lassen, war er vor Felipe Massa deutlich der Schnellste gewesen. Fernando Alonso hatte über acht Zehntel eingebüsst.

Während sich die einheimischen Zuschauer über die Pole-Position von Fernando Alonso freuen konnten, durfte sich nach Schumachers neuerlichem Pech auch Alonso als Sieger fühlen. Dem Spanier genügt schon der 8. Platz zur erfolgreichen Titelverteidigung. Massa nimmt zum dritten Mal ein Rennen in der Formel 1 vom besten Startplatz aus in Angriff. Gleiches war ihm schon in der Türkei und in Japan gelungen.

BMW-Sauber auf Platz 5

BMW-Sauber ist zum siebenten Mal mit beiden Fahrern im letzten Teil des Qualifyings vertreten. Nick Heidfeld war vor dem fünften Grand Prix hintereinander schneller als Robert Kubica. Der Pole hatte im Vergleich mit seinem Teamkollegen einzig bei seiner Premiere in Ungarn die Oberhand behalten.

In die Top Ten schafften es auch Jarno Trulli -- er sicherte sich sogar Startplatz 3 -- und Ralf Schumacher (als Siebenter) in den Toyota. BMW-Sauber duelliert sich mit den Japanern um Rang 5 in der Konstrukteuren-Wertung. Zur Zeit liegt das schweizerisch-bayerische Team noch um einen Punkt voran.

Startaufstellung:
1 Felipe Massa (Br), Ferrari. 2 Kimi Räikkönen (Fi), McLaren-Mercedes. 3 Jarno Trulli (It), Toyota. 4 Fernando Alonso (Sp), Renault. 5 Rubens Barrichello (Br), Honda. 6 Giancarlo Fisichella (It), Renault. 7 Ralf Schumacher (De), Toyota. 8 Nick Heidfeld (De), BMW-Sauber. 9 Robert Kubica (Pol), BMW-Sauber. 10 Michael Schumacher (De), Ferrari. 11 Mark Webber (Au), Williams- Cosworth. 12 Pedro de la Rosa (Sp), McLaren-Mercedes. 13 Nico Rosberg (Fi/De), Williams-Cosworth. 14 Jenson Button (Gb), Honda. 15 Robert Doornbos (Ho), Red Bull-Ferrari. 16 Vitantonio Liuzzi (It), Toro Rosso-Cosworth. 17 Scott Speed (USA), Toro Rosso-Cosworth. 18 Christijan Albers (Ho), Spyker-Toyota. 19 David Coulthard (Gb), Red Bull-Ferrari. 20 Takuma Sato (Jap), Super Aguri-Honda. 21 Sakon Yamamoto (Jap), Super Aguri-Honda. 22 Tiago Monteiro (Por), Spyker- Toyota.

(ht/Si)

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