Von eigenen Soldaten verletzt
Schusswunde von Mauretaniens Präsident Aziz wird in Paris behandelt
publiziert: Montag, 15. Okt 2012 / 08:36 Uhr
Präsident Aziz ist in seiner Heimat äusserst umstritten. (Archivbild)
Präsident Aziz ist in seiner Heimat äusserst umstritten. (Archivbild)

Paris - Der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz ist am Sonntag zur medizinischen Behandlung nach Frankreich gebracht worden. Er werde im Militärspital Percy-Clamart in Paris versorgt, teilte die französische Regierung mit.

1 Meldung im Zusammenhang
Aziz erlitt eigenen Angaben zufolge eine Schussverletzung am Arm. Nach offizieller Darstellung hatten Soldaten am Samstag nördlich der Hauptstadt Nouakchott versehentlich das Feuer auf die Fahrzeugkolonne des Präsidenten eröffnet. Ein Militärvertreter hatte hingegen von einem «gezielten Angriff» auf den Staatschef gesprochen.

Lokale Medien berichteten, die Streitkräfte seien nicht über die Ankunft des Konvois informiert worden. Vor seiner Abreise nach Frankreich wandte sich Aziz vom Krankenbett aus an die Bevölkerung und erklärte, er sei bei guter Gesundheit.

Abdel Aziz war 2008 durch einen Militärputsch an die Macht gekommen, ein Jahr später wurde er in einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl offiziell zum Präsidenten des nordwestafrikanischen Landes gewählt. Er ist in seiner Heimat äusserst umstritten, Kritiker werfen ihm eine despotische Führung und Missmanagement vor.

Mauretanien war 1960 von Frankreich unabhängig geworden. Seither hat das Land fast ein Dutzend Putsche und Putschversuche erlebt.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Nouakchott - Mauretaniens Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz ist am Samstag bei Schüssen auf seinen Konvoi verletzt worden. ... mehr lesen
Abdel Aziz war durch einen Militärputsch an die Macht gekommen. (Archivbild)
UNO-Experten haben die verhängten Sanktionen als Fehlschlag bewertet.
UNO-Experten haben die verhängten Sanktionen als Fehlschlag ...
Keine Hinderung für Pjöngjang  New York - Eine Gruppe von UNO-Experten hat die gegen Nordkorea wegen seines Atom- und Raketenprogramms verhängten Sanktionen als Fehlschlag bewertet. Die Strafmassnahmen hätten Pjöngjang nicht gehindert, sein Atom- und Raketenprogramm schrittweise auszubauen. 
In humanitären Fragen  Bern - Die Schweiz verhandelt seit drei Jahren direkt mit der Regierung von Syriens Präsident ...
Die Schweiz arbeitet mit Baschar al-Assads Regierung zusammen.
UNO-Syrienbeauftragter Staffan de Mistura. (Archivbild)
Syrien-Friedensgespräche ausgesetzt Genf - Die Genfer Friedensgespräche für Syrien werden bis Ende des Monats ausgesetzt, noch bevor sie richtig begonnen haben. Der ...
Dutzende Polizisten verletzt  Hongkong - In Hongkong ist in der Nacht zum Dienstag eine Polizeiaktion ausser Kontrolle geraten, bei der im ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3715
    Weder... Russland noch der Westen ist aus moralischen Gründen in Syrien ... gestern 16:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3715
    Die... Aufnahme syrischer Flüchtlinge, solange dies Menschen sind die vom ... gestern 13:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3715
    Aus... den Verlautbarungen aus GR kann man bereits heraushören, was zu ... gestern 10:48
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... gestern 04:33
  • jorian aus Dulliken 1737
    Deutsche Doppelmoral, nein natürlich nicht, Doppelmoral der BRD-Regierung! Auf der einen Seite dürfen jetzt Lohnfahnder mit Waffen auf die Strasse ... So, 07.02.16 11:37
  • Midas aus Dubai 3761
    Glaub ich nicht Na dazu müsste man das TTIP-Abkommen aber ja auch erst mal lesen ... So, 07.02.16 11:23
  • Midas aus Dubai 3761
    Unwürdig Man kann sich seine Meinung nur bilden, wenn man die verschiedene ... So, 07.02.16 11:17
  • Midas aus Dubai 3761
    Keinen Plan Ha ha Wenn es dann eine Frau ist. Weiss man ja nicht so genau. Auf ... So, 07.02.16 11:07
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 3°C 6°C bewölkt, Regen bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall
Basel 4°C 6°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 8°C 10°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Bern 6°C 12°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Luzern 6°C 10°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Genf 7°C 10°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Lugano 5°C 7°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten