Schutzmassnahmen für Umwelt weiterhin nötig
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 13:19 Uhr

Bern - In der Schweiz gibt es rund 50 000 Tier- und Pflanzenarten.

Bei Grindelwald fanden sich fast 400 Pflanzenarten.
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Die Fachleute sind von dieser grossen biologischen Vielfalt angenehm überrascht. Sie weisen aber auf Defizite im Mittelland und auf die Notwendigkeit von Schutzmassnahmen hin.

Der kommende Montag ist der internationale Tag der Umwelt. Aus diesem Anlass hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Bern erste Ergebnisse des seit fünf Jahre laufenden «Biodiversitätsmonitorings» (BDM) präsentiert. Die Bilanz ist gemischt.

Stabile Zahlen

«Wir sind einigermassen zufrieden damit, dass es hierzulande rund 50 000 Tier- und Pflanzenarten gibt«, sagte BAFU-Sektionschef Erich Kohli vor den Medien im Bundeshaus.

Seit 1997 sei namentlich die Zahl der hier wild lebenden Säugetiere, Amphibien, Reptilien, Vögel und Fische nahezu gleich geblieben.

Laut Kohli sind in der selben Zeitspanne wegen des Verlusts weiter Feuchtgebiete allerdings fünf Brutvogelarten verschwunden, darunter die Bekassine und der Grosse Brachvogel.

Wieder heimisch

Anderseits wurden Arten wie der Wolf oder der Bienenfresser wieder heimisch. Viele gefährdete Arten kommen nur noch in kleinen Beständen an wenigen Standorten vor.

Auf eine verblüffend grosse Artenvielfalt stiessen die Experten an der Nord- und der Südflanke der Alpen. 2004 wurden so im Walliser Mattertal 80 Tagfalterarten gezählt.

Die Pflanzenvielfalt ist entgegen den Erwartungen an der Nordflanke der Alpen grösser als im Süden. Bei Grindelwald BE fanden sich 372 Pflanzenarten.

Reichtum hüten und entwickeln

Gering ist die Artenvielfalt erwartungsgemäss im Mittelland, wofür vor allem die intensive Landwirtschaft und die Besiedelung verantwortlich sind.

»Die Biodiversität ist ein Reichtum, den wir hüten und entwickeln müssen«, sagte BAFU-Direktor Bruno Oberle.

Mit Bundesinventaren, roten Listen, Banngebieten, Reservaten und Aktionsplänen habe die Schweiz gute Instrumente entwickelt. Nach Schätzung Oberles werden jährlich bis zu 500 Millionen Franken in die Biodiversität investiert.

(rr/sda)

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