Schwangere sollen weniger zahlen
publiziert: Montag, 12. Dez 2005 / 23:12 Uhr

Bern - Frauen sollen in der Krankenversicherung auch dann von der Kostenbeteiligung befreit sein, wenn in der Schwangerschaft oder bei der Geburt Komplikationen auftreten.

Wenn Komplikationen auftreten, sollen Schwangere weniger bezahlen.
Wenn Komplikationen auftreten, sollen Schwangere weniger bezahlen.
Der Bundesrat ist bereit, eine entsprechende Präzisierung des KVG vorzuschlagen.

In gleichlautenden Motionen machen Chantal Galladé (SP/ZH), Felix Gutzwiller (FDP/ZH), Brigitte Häberli (CVP/TG) und Franziska Teuscher (Grüne/BE) auf einen unvorhersehbaren und ungewollten Effekt des neuen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) aufmerksam. Der Bundesrat teilt ihre Meinung und will die Vorstösse entgegennehmen.

Laut KVG erheben die Versicherer auf den Leistungen bei Mutterschaft keine Kostenbeteiligung. Nach der engen Rechtsprechung des Versicherungsgerichts (EVG) gilt dies aber nur bei einer normalen Schwangerschaft und Geburt - nicht aber dann, wenn es während der Schwangerschaft oder bei der Geburt Komplikationen gibt.

Damit würden Frauen für unverschuldete Komplikationen «bestraft», heisst es in der Begründung der Motionen. Sie müssten sich beispielsweise an den Kosten beteiligen, wenn wegen des Risikos einer Frühgeburt eine Hospitalisation oder Behandlung nötig sei. Dasselbe gelte für eine Fehlgeburt bis zum 7. Monat der Schwangerschaft.

Nach Ansicht des EVG muss das Gesetz geändert werden, wenn die Kostenbefreiung auf Schwangerschaften und Geburten mit Komplikationen ausgedehnt werden soll. Um die grosse Rechtsunsicherheit und die unterschiedliche Praxis der Kassen zu beenden, erklärt sich der Bundesrat dazu bereit.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten Nationen noch 500'000 durch den Konflikt entwurzelte Menschen verzeichnet. mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen   1
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 0°C 4°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 0°C 6°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen -2°C 1°C Schneeschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 0°C 3°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 0°C 3°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 2°C 7°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 7°C 7°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten