Schwarzeneggers Einsatz für die Todesspritze
publiziert: Dienstag, 19. Dez 2006 / 09:27 Uhr

San Francisco - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am Montag neue Massnahmen für den Vollzug der Todesstrafe in dem Westküstenstaat angekündigt.

Schwarzenegger kündigte mehrere Schritte an, um Pannen bei der Hinrichtung zu vermeiden.
Schwarzenegger kündigte mehrere Schritte an, um Pannen bei der Hinrichtung zu vermeiden.
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Er werde alles unternehmen, um die Hinrichtung per Giftspritze mit der Verfassung in Einklang zu bringen und damit die Todesstrafe in Kalifornien beizubehalten, teilte Schwarzenegger nach Angaben der «Los Angeles Times» mit.

In der vergangenen Woche hatte ein Bundesrichter den Vollzug der Todesstrafe vorübergehend aufgehoben, weil Todesspritzen möglicherweise verfassungswidrig seien. Die Verfassung verbiete grausame und aussergewöhnliche Bestrafungen, sagte Richter Jeremy Fogel am Freitag in San Jose.

Fogel gab der Regierung in Sacramento 30 Tage Zeit, auf seine Entscheidung und eine Auflistung von Problemen bei der Vollstreckung der Todesstrafe zu reagieren. Schwarzenegger kündigte nun mehrere Schritte an, darunter eine bessere Ausbildung des Hinrichtungspersonals, um Pannen bei der Verabreichung der tödlichen Chemikalien zu vermeiden.

(bert/sda)

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