Golf: European Masters Crans-Montana
Schwarzer Tag für Schweizer Golfer
publiziert: Freitag, 7. Sep 2001 / 20:05 Uhr

Crans Montana - Der zweite Tag des European Masters in Crans-Montana war ein schwarzer Tag für das Schweizer Golf: Paolo Quirici gab überraschend den Rücktritt vom Berufssport per Ende Saison bekannt, und erstmals seit 1997 vermochte sich kein einziger Schweizer für die beiden Finalrunden vom Wochenende zu qualifizieren.

Im Unterschied zu den Schweizern schaffte der südafrikanische Superstar Ernie Els den Cut mit einer 72er-Runde (1 über Par) gerade noch. Hätte er einen Schlag mehr benötigt, so wäre er ebenso ausgeschieden wie vor sechs Jahren der australische «Weisse Hai» Greg Norman, der letzte Top-Shot, welche die Organisatoren aufs Walliser Hochplateau verpflichtet hatten.

Weil sich das Feld nach zwei Tagen noch recht kompakt präsentiert, ist Els für einen Spitzenplatz eigentlich noch nicht abzuschreiben. Sein Rückstand auf den mit nunmehr minus 10 immer noch allein führenden 32-jährigen Argentinier Ricardo Gonzalez beträgt elf Schläge. Der zweimalige US-Open-Champion dämpfte die Erwartungen allerdings selber: «Ich finde den Platz hier in Crans wirklich sehr schön, aber irgendwie komme ich damit nicht zurecht.»

Auch die anderen Topfavoriten sind noch nicht auf Touren gekommen. Der Däne Thomas Björn, in den letzten beiden Jahren jeweils Zweiter, blieb bei fünf Schlägen unter Par, einen Schlag vor Craig Stadler. Schlaggleich mit dem amerikanischen Altstar und mithin noch in einer günstigen Position sind die grossen Zukunftshoffnungen Adam Scott (Au) und Justin Rose (Eng). Erfreulich für die zahlreichen Golffans in Crans ist die Tatsache, dass auch Severiano Ballesteros gerade noch weitergekommen ist. Der 44-jährige Spanier, fünffacher Major-Sieger, trifft kaum noch ein Fairway, weiss sich aber besser denn je auf äusserst spektakuläre Weise zu retten.

Ausgeschieden sind sämtliche Schweizer: sechs Profis, fünf Amateure. Bei seinem letzten Auftritt in Crans, wo er als Jungprofi 1989 den vierten und 1991 den fünften Platz belegt hatte, brauchte Paolo Quirici trotz einer recht guten 70er-Runde am zweiten Tag letztlich einen Schlag zuviel. Das Bogey, welches das Ausscheiden bedeutete, fing er am letzten Loch ein. Für den Tessiner passte dies zu seiner bislang völlig missglückten Saison.

Der Neo-Schweizer Marcus Knight, der nach der ersten Runde noch im Bereich des Cuts lag, fiel am Freitag auf den letzten neun Löchern weit zurück. Für den Einheimischen Steve Rey (plus 15), Alexandre Chopard (plus 16), Jean-Jacques Blatti (plus 19) und Marc Chatelain (plus 23) wurde das Turnier gar zum Desaster. Rey hatte immerhin in den letzten zwei Jahren den Cut geschafft.

«Normal» ist dagegen das Scheitern der jungen Schweizer Amateure. Mehr hätte sich wohl nur Raphaël de Sousa ausrechnen können. Der 18-jährige Genfer hat eine brillante Saison gespielt, während der er beispielsweise als erster Kontinentaleuropäer die englische Boys-Meisterschaft gewonnen hat. Die beiden Trainingsrunden in Crans absolvierte er mit 66 und 67 Schlägen!

(sda)

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